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Ein Leichtathletik-Wochenende mit fünf Schweizer Assen
Die Schweizer Mehrkampf-Asse Simon Ehammer und Annik Kälin stehen beim Meeting in Götzis im Mittelpunkt. Gleichzeitig nehmen in der Diamond League in Rabat drei Schweizerinnen Fahrt Richtung EM auf.
Das Mehrkampf-Meeting im Vorarlberger Mösle-Stadion gilt als die wichtigste Bühne der Saison für die internationalen Zehnkämpfer und Siebenkämpferinnen. Mit Simon Ehammer und Annik Kälin führen die beiden nationalen Rekordhalter ein sechsköpfiges Schweizer Team an.
Auf Rekordjagd
Besonders gross sind die Erwartungen an Ehammer. Der 26-jährige Appenzeller reist als Hallen-Weltrekordhalter im Siebenkampf nach Götzis. Vor einem Jahr sorgte der Athlet des TV Teufen an gleicher Stätte mit 8575 Punkten für einen Schweizer Rekord. Die guten Wetterprognosen geben ihm die Gelegenheit, diese Marke erneut zu verbessern.
Bei den Frauen ruhen die Schweizer Hoffnungen vor allem auf Annik Kälin. Die Bündnerin bestreitet ihren ersten Siebenkampf seit zwölf Monaten. Im vergangenen Jahr erzielte sie in Götzis 6395 Punkte und erfüllte damit die EM-Limite souverän. Für die Olympia-Vierte von Paris geht es nach einer längeren Mehrkampf-Pause zunächst darum, wieder den Wettkampfrhythmus über zwei Tage hinweg zu finden und eine erste Standortbestimmung auf dem Weg zur EM vorzunehmen. Die 6639 Punkte von Paris dürften als nationale Bestmarke bestehen bleiben.
Frauen-Power in Rabat
Während in Götzis die Mehrkämpferinnen und Mehrkämpfer um Punkte und Prestige kämpfen, wird die Schweizer Leichtathletik auch in der Diamond League vertreten sein. Die höchste Meetingserie macht am Sonntag in Rabat Halt. Mit Audrey Werro, Ditaji Kambundji und Angelica Moser stehen drei Athletinnen am Start, die an der EM in Birmingham zu den Medaillenhoffnungen zählen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt Audrey Werro. Die 22-jährige Freiburgerin bestreitet in Marokkos Hauptstadt ihren ersten Wettkampf seit ihrem Silberlauf an der Hallen-WM in Torun. Dort gewann die 800-m-Spezialistin erstmals bei einem Grossanlass der Aktiven eine Medaille und bestätigte ihren Aufstieg in die internationale Spitze.
Ditaji Kambundji, die Weltmeisterin über 100 m Hürden, hat in den ersten Diamond-League-Rennen des Jahres bereits Wettkampfpraxis gesammelt und reist mit einer Saisonbestzeit von 12,62 Sekunden nach Rabat. Gegen hochkarätige Konkurrenz soll die Formkurve weiter ansteigen.
Für Angelica Moser wiederum markiert Rabat den Auftakt ihrer internationalen Freiluftsaison. Die Europameisterin im Stabhochsprung startet mit grossen Ambitionen in einen Sommer, der sie über mehrere Diamond-League-Stationen bis zur Titelverteidigung in Birmingham führen soll.

















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