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Einbrüche im Sarganserland
Samstag, 29. November 2025

Einbrüche häufen sich – Lage bleibt dennoch stabil

Die Kantonspolizei St.Gallen meldet am Donnerstag und Freitag mehrere Einbrüche, darunter zwei im Sarganserland. Dabei wurden unter anderem Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen. Trotz der Fälle bleibt die Gesamtlage im Kanton stabil.

Am Donnerstag wurde in Mels ein Einbruch in ein Einfamilienhaus am Blumenweg gemeldet. Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich im Verlauf des Tages gewaltsam über ein Fenster Zutritt, durchsuchte die Räume und stahl Uhren im Wert von über 2000 Franken. Der verursachte Sachschaden beläuft sich auf 3000 Franken.

In Sargans brach eine unbekannte Täterschaft in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in einen Gewerbebetrieb an der Grossfeldstrasse ein. Über ein Vordach gelangte sie zu einem Fenster und verschaffte sich Zutritt. Im Innern brach sie mehrere Türen auf, wobei ein Sachschaden von rund 1500 Franken entstand. Ob Deliktsgut entwendet wurde, ist Gegenstand laufender Abklärungen.

Am Donnerstagabend kam es in Abtwil zu einem weiteren Einbruch. Eine unbekannte Täterschaft drang über eine Terassentür gewaltsam in eine Parterrewohnung an der Hauptstrasse ein. Sie durchsuchte die Räume und stahl Uhren, Parfum, Bargeld und Modeschmuck im Wert von über 3000 Franken. Der Sachschaden beträgt rund 500 Franken.

In Wil wurde am Donnerstagnachmittag ein Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Ulrich-Röschstrasse gemeldet. Die unbekannte Täterschaft öffnete gewaltsam eine Terassentür, durchsuchte das Haus und stahl Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken. An der Tür entstand Sachschaden von rund 4'000 Franken.

Zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen suchte eine unbekannte Täterschaft in der Stadt St.Gallen eine Garagenbox an der Büchelstrasse auf. Sie öffnete diese gewaltsam, verursachte einen Sachschaden von 500 Franken und entwendete aus einem darin abgestellten Auto diverse Gegenstände im Wert von rund 100 Franken.

Einbrüche weiterhin auf stabilem Niveau

Die Zahl der Einbrüche im Kanton St.Gallen bewegt sich derzeit auf einem relativ stabilen und für die Jahreszeit eher tiefen Niveau. Seit Kalenderwoche 43 wurden im Wohnbereich wöchentlich zwischen 10 und 20 Einbrüche registriert. Besonders häufig ereigneten sich diese in der Dämmerungszeit und während der Nacht. Der Geschäftsbereich ist mit wöchentlich unter fünf Einbrüchen im gesamten Kanton kaum betroffen.

Regional betrachtet wurden die meisten Einbrüche in der Polizeiregion Bodensee-Rheintal verzeichnet (60 Fälle). In der Region Fürstenland-Neckertal wurden halb so viele Fälle registriert (32). Deutlich weniger betroffen sind die Südregionen Werdenberg-Sarganserland (14) sowie Linthgebiet-Toggenburg (19). In der Stadt St.Gallen wurden im selben Zeitraum 20 Einbrüche gemeldet.

Bevölkerung zeigt erhöhte Aufmerksamkeit

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit hat die Kantonspolizei St.Gallen die Bevölkerung zur Mithilfe bei der Bekämpfung der Einbruchkriminalität aufgerufen. Seit November gingen rund 60 Meldungen über verdächtige Beobachtungen bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale ein. Diese Aufmerksamkeit unterstützt die laufenden Ermittlungen massgeblich.

Regelmässige Kontrollen und erfolgreiche Festnahmen

Die Kantonspolizei St.Gallen führt entlang von Hauptverkehrsachsen und an Verkehrsknotenpunkten regelmässig Kontrollen durch. Trotz laufender Einsätze wurden allein im November über 200 Kontrolleinsätze durchgeführt.

Im Kanton St.Gallen konnten bereits mehrere mutmassliche Einbrecher festgenommen werden. Nach Festnahmen werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft jeweils umfangreiche Ermittlungen zur Klärung der begangenen Straftaten eingeleitet. Anfang November wurden vermehrte Einbrüche in Kellerabteile in der Region Bodensee festgestellt.

Mitte November gelang es Patrouillen, zwei Männer festzunehmen – einen 34-jährigen Deutschen und einen 16-jährigen Türken –, die gemäss ersten Erkenntnissen für diese Einbruchserie verantwortlich sein dürften. Die Ermittlungen dauern an. Seit den Festnahmen kam es zu keinem weiteren Fall dieser Serie.

Kantonübergreifende Zusammenarbeit

Auch Festnahmen in anderen Kantonen können zur Beruhigung der Einbruchssituation im Kanton St.Gallen beitragen. Die Polizei steht mit anderen Kantonen in regelmässigem Austausch, um möglichst viele Fälle zu klären und Verbindungen zwischen Täterschaften zu erkennen. (sl)

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