Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Eine Tote nach nächtlichen Drohnenangriffen in Russland
In der westrussischen Region Woronesch ist eine Frau nach Angaben der Behörden an den Folgen eines nächtlichen ukrainischen Drohnenangriffs gestorben. "Zu unserem grossen Bedauern ist in der Nacht eine junge Frau auf der Intensivstation gestorben, die Verletzungen durch auf ein Wohnhaus gefallene Drohnentrümmer erlitten hat", teilte Gouverneur Alexander Gussew auf Telegram mit. Eine weitere Frau liege noch im Krankenhaus, zwei weitere Verletzte seien nach ambulanter Behandlung entlassen worden.
Nach Angaben Gussews handelt es sich um einen "der schwersten Drohnenangriffe seit Beginn der militärischen Spezialoperation" auf die Stadt. Mit dem Begriff bezeichnen russische Funktionäre den von Kremlchef Wladimir Putin vor knapp vier Jahren befohlenen Krieg gegen die Ukraine.
Beide Seiten beschiessen in dem Krieg auch intensiv das Hinterland der gegnerischen Kriegspartei, wobei es immer wieder auch zu zivilen Opfern kommt. Die Ukraine setzt dabei vor allem auf Drohnen und zielt auf Objekte der Öl- und Gasindustrie, Russland nutzt zudem auch Raketen und Marschflugkörper und beschiesst Anlagen zur Energieversorgung. Das Ausmass der Zerstörungen und die Anzahl der Toten und Verletzten in der Ukraine ist dabei deutlich höher als in Russland.
















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