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Keystone-SDA | Sonntag, 22. März 2026

Einer hat "die Schnauze voll", der andere versteht die Welt nicht

Olympiasieger Franjo von Allem und Weltmeister Marco Odermatt können beim Super-G in Kvitfjell nicht um den Sieg mitfahren. Dominik Paris dominiert den Abschluss der Speed-Saison.

Für ihn sei die Saison vorbei, sagte Franjo von Allmen nach dem letzten Super-G des OIympia-Winters im Interview mit SRF und fügte etwas überspitzt hinzu, er habe "die Schnauze voll". Im vergangenen Jahr noch hatte sich der Speed-Spezialist zum Abschluss der Saison die Riesenslalom-Ski angeschnallt. Ein Unterfangen, das nach fünf Toren ein schnelles Ende fand und dem er sich dieses Jahr nicht mehr stellen möchte. "Es wäre schwierig, auf diesem Schnee und mit meiner Vorbereitung im Riesenslalom konkurrenzfähig zu sein", so der Berner Oberländer. Ausserdem sei es ein langer Winter gewesen.

Paris, der König von Kvitfjell

Zum Abschluss konnte von Allmen für einmal nicht mit den Schnellsten mithalten. Auf der Piste Olympiabakken, auf der zuvor schon die Frauen ihren Super-G bei gleicher Kurssetzung gefahren waren, geriet der dreifache Olympiasieger mehr als einmal von der Ideallinie ab und aus dem Gleichgewicht. War er am Samstag in der Abfahrt der Einzige, der mit Sieger Dominik Paris mithalten konnte, büsste er im Super-G als Zehnter mehr als 1,7 Sekunden auf den Italiener ein.

Wie im Vorjahr gab es in beiden Rennen in der norwegischen Skistation kein Vorbeikommen an Paris, der mit nun acht Triumphen unangefochtener Rekordsieger in Kvitfjell ist. "Ich fühle mich hier wohl. Mit den guten Resultaten steigt das Selbstvertrauen", so Paris, der süffisant anfügte: "Sieht aus, dass es halbwegs passt." Hinter dem Italiener komplettierten mit Vincent Kriechmayr und Raphael Haaser zwei Österreicher das Podest.

Monneys Pech, Rogentins Konstanz

Alexis Monney verpasste das Treppchen wie schon am Tag zuvor als Vierter knapp. Stefan Rogentin wurde Sechster und schaffte damit etwas, das nicht einmal Marco Odermatt gelang: Sämtliche Super-G der Saison in den Top 10 abzuschliessen.

Odermatt war neben Rogentin der einzige Athlet, der dieses Kunststück hätte schaffen können. Doch der Nidwaldner kam wie von Allmen nicht auf Touren und büsste beinahe zwei Sekunden auf den Sieger ein. Platz 19 war - bei vier Ausfällen - die schlechteste Klassierung im Weltcup seit seinem Beinahe-Sturz in der Abfahrt in Kitzbühel vor drei Jahren. Im Super-G war er letztmals im März 2022 schlechter klassiert. Damals fuhr er - ebenfalls in Kvitfjell - auf Platz 28. Seither klassierte sich Odermatt in 30 Super-G in Folge unter den ersten Sieben.

"Es sind schon gemischte Gefühle", sagte er nach dem Rennen. Die "Kugel-Runde" habe sich nicht so gut angefühlt. Schon vor dem letzten Rennen der Saison stand Odermatt als bester Super-G-Fahrer der Saison fest. Er holte sich die kleine Kugel zum vierten Mal in Folge. Etwas, das vor ihm nur Hermann Maier und Pirmin Zurbriggen geschafft haben.

Die fehlende Spannung bei Odermatt

Er halte die Kugel in der Hand, weil andere Fehler gemacht hätten, sagte Odermatt. "Ich habe mich nicht als bester und konstantester Fahrer gefühlt in dieser Saison." Kriechmayr, der wie gewohnt zum Saisonabschluss auftrumpfte und den Abstand zu Odermatt auf 78 Punkte verkürzte, hielt dagegen. "Es ist der verdiente Sieger."

Für einmal war es nicht der ansonsten stets selbstkritische Oberösterreicher, der haderte, sondern verstand Odermatt die Welt nicht mehr. Er habe schon am Morgen auf der Besichtigung gemerkt, dass die Spannung fehle. "Das hatte ich in dieser Form noch nie." Er sei "so unglaublich schlecht gefahren heute", dass es kein cooler Abschluss gewesen sei.

Ganz zu Ende ist die Saison von Odermatt freilich noch nicht. Am Dienstag kämpft er mit Lucas Pinheiro Braathen und Loïc Meillard um die kleine Kugel im Riesenslalom. Der Brasilianer hat 48 Punkte Rückstand auf Odermatt, der Westschweizer mit einer Hypothek von 89 Zählern nur noch theoretische Chancen auf die Riesenslalom-Krone. Ob am Ende der Saison auch Odermatt "die Schnauze voll" hat oder er der Konkurrenz mal wieder die lange Nase zeigt, wird sich zeigen.

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