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Einigung zwischen FIFA und Gewerkschaft FIFPRO
Der Fussballweltverband FIFA und die globale Spielergewerkschaft FIFPRO geben kurz vor Beginn der Fussball-WM eine neue Kooperationsvereinbarung bekannt.
Beide Seiten bezeichneten die Vereinbarung als "bahnbrechend". Die Spielervertreter erhalten demnach mehr Mitspracherecht bei Änderungen am Transfersystem sowie einen Beobachterstatus im FIFA-Rat. Des Weiteren ist ein mit 20 Millionen Dollar dotierter Spielerfonds vorgesehen. Im Gegenzug werden rechtliche Schritte gegen die FIFA fallengelassen.
Das Abkommen, das bis Dezember 2031 gültig ist, erkennt die FIFPRO offiziell als weltweite Vereinigung der Profispieler an. Die Gewerkschaft ist künftig in den diversen Ausschüssen des Weltverbandes vertreten. Änderungen am globalen Transfersystem oder an den vorgeschriebenen Ruhezeiten erfordern künftig eine kollektive Vereinbarung. Eine konkrete Massnahme betrifft Spieler mit einem Jahresgehalt von maximal 150'000 Euro: Bei internationalen Transfers sollen diese künftig mit fünf Prozent an der Ablösesumme beteiligt werden.
Durch die Kooperation nähern sich FIFA und FIFPRO nach teils vehement geführten Konflikten vor allem in der Frage der Überlastung von Profis sowie von Transferregeln deutlich an. So bekennt sich die FIFPRO zum internationalen Spielkalender und unterstützt Regeln, die Vereine dazu verpflichten, Spieler für Länderspiele freizustellen. Zudem zieht sich die Gewerkschaft von allen laufenden Rechtsstreitigkeiten mit der FIFA zurück und ruft ihre nationalen Mitgliedsverbände auf, sich von der milliardenschweren Sammelklage der niederländischen Stiftung "Justice for Players" (JfP) zu distanzieren.

















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