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Einjährige Lernphase für Junglenkende bewährt sich laut Bundesrat
Bessere Fahrerfahrung und weniger Unfälle nach Abschluss der Fahrausbildung: Laut dem Bundesrat hat sich das neue Regime für junge Autofahrerinnen und Autofahrer ausgezahlt. Er will daran festhalten.
Seit Anfang 2021 müssen angehende Autofahrerinnen und -fahrer unter zwanzig Jahren eine mindestens zwölfmonatige Lernphase absolvieren, bevor sie die praktische Führerprüfung ablegen dürfen. Früher konnten Volljährige zur Prüfung antreten, sobald sie sich dazu bereit fühlten. Damit der Führerausweis trotzdem mit 18 Jahren erworben werden kann, senkte der Bundesrat vor fünf Jahren das Alter für den Erwerb des Lernfahrausweises auf 17 Jahre.
Der Bund hat diese neuen Bestimmungen nun erstmals evaluiert - und kommt zu einem positiven Fazit. Die Regeln wirkten sich positiv auf die Verkehrssicherheit aus. Für das Jahr nach Abschluss der Fahrausbildung sei ein signifikanter Rückgang der Unfallrate festgestellt worden.
Zudem sei die Erfolgsquote bei der praktischen Führerprüfung gestiegen. Schliesslich seien Neulenkenden im ersten Jahr nach bestandener Prüfung weniger Führerausweise entzogen worden. Der Bundesrat nahm den entsprechenden Bericht am Mittwoch zur Kenntnis.
Gestützt auf die Ergebnisse dieser Evaluation sind aus Sicht der Landesregierung keine Anpassungen der neuen Regelung erforderlich.
















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