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Keystone-SDA | Freitag, 17. April 2026

Erste positive Note in der WM-Vorbereitung

Nach einer hektischen Woche setzt das Eishockey-Nationalteam vor der Heimreise eine positive Note. Das zweite Länderspiel in Topolcany gegen die Slowakei gewinnen die Schweizer mit 5:3.

Dieser Auswärtssieg gegen den Vierten des Olympia-Turniers im Februar entspricht einem äusserst wertvollen Resultat. Gegen die Slowakei in der Slowakei gewann die Schweiz unter Patrick Fischer fast nie - und seit neun Jahren nie mehr. Jan Cadieux hingegen reüssierte schon nach zwei (hektischen) Arbeitstagen als Nationaltrainer.

Dank Effizienz

Die Effizienz verhalf den Schweizern zum Sieg. Aus bloss vier Torschüssen machten die Eisgenossen im zweiten Abschnitt drei Tore und aus einem 1:0 ein 4:1. Die Routiniers trumpften dabei gross auf: Fabrice Herzog kam in seinem 100. Länderspiel auf zwei Tore, einen Assist und eine Plus-3-Bilanz. Für den EV Zug erzielte Herzog diese Saison in der gesamten Saison nur zwei Tore. Romain Loeffel, der Internationale mit den meisten Länderspielen im letzten Aufgebot Fischers, erzielte das 4:1. Und Stürmer Tristan Scherwey, der für Bern diese Saison auch nur zwei Goals erzielte, kam zu seinem ersten Länderspieltor seit zwei Jahren.

Was fiel sonst noch auf im zweiten Länderspiel unter Jan Cadieux? Anders als am Vortag, als sich Dario Rohrbach über sein (Führungs-)Tor kaum freute, konnten die Schweizer diesmal wieder lachen und ihre Goals bejubeln. Ausserdem wird Patrick Fischer an der WM in Zürich und Freiburg auch beim Schweizer Tor-Song der "Stubete Gäng" nicht zu hören sein. Schon in Spiel 2 in Topolcany wurde wieder die "alte Version" von "Richi"- und nicht die neue mit der Stimme Fischers - abgespielt.

Ohne Maulkorb gegen Ungarn

Die WM-Vorbereitung geht nächste Woche im Seeland weiter. In Biel treffen die Schweizer zweimal auf Aussenseiter Ungarn. Das Aufgebot wird am Wochenende erstellt, inklusive der Akteure der Halbfinalisten. Fast noch mehr als die Partien gegen Ungarn interessieren nächste Woche die Statements aus dem Schweizer Team. Denn dann können die Spieler und Trainer den Maulkorb, den ihnen der Verband auferlegte, abnehmen.

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