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Erster Fund von Japankäfer in Buchs löst Abklärungen aus
Im Kanton St. Gallen ist erstmals ein Japankäfer entdeckt worden. Das tote Exemplar wurde bei Buchs gefunden. Fachleute klären nun mit Fallen ab, ob es sich um einen Einzelfund oder einen grösseren Befall handelt.
"Der gebietsfremde Japankäfer kann grosse Schäden an Pflanzen und Grünflächen anrichten", schreibt der Kanton St. Gallen am Freitag in einer Medienmitteilung. Oft blieben nur die Gerippe der Blätter zurück, die Pflanze werde stark geschwächt oder sterbe sogar ab. Auch die Larven des Käfers schädigen laut Mitteilung Wiesen und Rasenflächen, weil sie die Graswurzeln fressen. Der Japankäfer ist in der Schweiz melde- und bekämpfungspflichtig.
Totes Exemplar gefunden
Bei Buchs wurde nun zum ersten Mal im Kanton St. Gallen ein Japankäfer nachgewiesen, wie es weiter heisst. Das gefundene Exemplar war demnach bereits tot.
Es sei aktuell offen, ob der Käfer ein Einzelfund bleibe oder ob es sich um einen grösseren Befall handle. "Um diese Frage zu klären, stellen die Fachleute des Kantons in diesen Tagen im Umkreis von drei Kilometern Fallen auf."
Fachleute des Fürstentums eingebunden
Sollte es sich um einen grösseren Befall handeln, fasst der Kanton Massnahmen ins Auge, um die Ausbreitung des Käfers zu verhindern. Da der Fundort nahe der Landesgrenze liegt, sind gemäss Mitteilung auch Fachleute des Fürstentums Liechtenstein eingebunden.
Aktuell liegen vom Kanton keine "Handlungsanweisungen für die lokale Bevölkerung, Landwirtschaft und Grüne Branche" vor. Der Kanton will wieder informieren, sobald er die Beurteilung der Lage abgeschlossen hat.

















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