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Erster Goldsucher nach zehn Tagen aus Höhle geborgen
Jubel in Laos: Der erste von fünf in einer überfluteten Höhle in Laos eingeschlossenen Goldsucher ist geborgen worden. Zuvor sei so viel Wasser aus der Höhle abgepumpt worden, dass am Nachmittag (Ortszeit) eine sichere Rettung möglich geworden sei, teilte die laotische Rettungsorganisation Rescue Volunteer for People mit. Auf einem von CNN verbreiteten Video war am Abend zu sehen, wie der Mann langsam und von Helfern gestützt aus dem Berg stieg. Der thailändischen Rettungseinheit MTK zufolge dauerte die Rettung 37 Minuten.
Die anderen vier Männer sollen nun nach und nach aus ihrem klaustrophobischen Gefängnis befreit werden. Die Gruppe sass seit zehn Tagen Hunderte Meter vom Eingang entfernt fest, nachdem heftige Regenfälle die Goldmine der nördlichen Provinz Xaisomboun geflutet und einen Erdrutsch ausgelöst hatten. Kollegen, die sich retten konnten, hatten Alarm geschlagen.
Enge Tunnel und Einsturzgefahr
Obwohl die Goldsucher schon am Mittwoch lebend in einer Kammer der Höhle entdeckt worden waren, dauerte es lange, bis die eigentliche Bergung starten konnte. Die Rettungsaktion galt wegen extrem enger Tunnel, hoher Wasserstände und akuter Einsturzgefahr als extrem riskant. Gleichzeitig gibt es mittlerweile kaum noch Hoffnung, zwei weiterhin vermisste Männer lebend zu finden.
Rettungskräfte hätten inzwischen rund 95 Prozent des Tunnelsystems durchsucht, bislang aber keine Spur der beiden entdeckt, sagte der finnische Höhlentaucher Mikko Paasi dem Sender ThaiPBS World. "Wir haben nicht mehr viele Orte übrig, an denen wir suchen können", erklärte er. Die Suche nach ihnen soll aber fortgesetzt werden.

















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