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Erster umgebauter FV-Dosto-Zug der SBB nimmt Betrieb auf
Der erste umgebaute Fernverkehrs-Doppelstockzug FV-Dosto der SBB verkehrt ab Mittwoch im regulären Einsatz. Die Passagiere profitierten damit von einem verbesserten Fahrkomfort, teilten die SBB mit.
Das Bundesamt für Verkehr (BAV) erteilte die notwendige Betriebsbewilligung für den Zug bereits Ende August, wie die SBB am Dienstag weiter mitteilten.
Der Umbau verfolgt zwei Ziele. Durch den Verzicht auf die wartungsintensive Wankkompensation in den Drehgestellen soll der Fahrkomfort für die Reisenden erhöht werden. Gleichzeitig vereinfacht sich die Technik, was die Züge weniger störungsanfällig macht und den Unterhalt günstiger gestaltet.
Die SBB erwarten über die gesamte Lebensdauer der Flotte Einsparungen von rund 40 Millionen Franken. Die gesamte FV-Dosto-Flotte wird schrittweise im Rahmen der regulären Revisionen in der Schweiz umgebaut, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Die Arbeiten sollen Anfang der 2030er-Jahre abgeschlossen sein.
Von technischen Pannen begleitet
Die Einführung des neu entwickelten Dosto-Zugs ab 2018 war von zahlreichen technischen Pannen und Verzögerungen begleitet. Anfangs klemmten Türen, das Betriebssystem stürzte ab, und Heizungen sowie die Klimaanlagen sorgten für Ärger. Passagiere klagten zudem, dass es in den Waggons teilweise unangenehm rüttle.
Die Entfernung der Wankkompensation und der Umbau der im Volksmund auch "Schüttelzüge" genannten Kompositionen kosteten die SBB laut Angaben vom Ende des vergangenen Jahres 90 Millionen Franken.
















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