/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Inland
Keystone-SDA | Dienstag, 17. März 2026

Erstmals Dengue-Virus bei Mücke nördlich der Alpen nachgewiesen

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei einer Untersuchung gefangener Tigermücken erstmals das Dengue-Virus nachgewiesen. Dies stellt den ersten publizierten Nachweis dieses Virus in Stechmücken nördlich der Alpen dar, wie das Kantonslabor mitteilte.

Auf diesen Fund stiessen die Fachleute bei einer Probe des Pilotmonitorings aus dem Jahr 2024 bei einem Pool der Gattung Aedes, zu der auch die Asiatische Tigermücke zählt. Unter den hiesigen klimatischen Bedingungen handle es sich um "seltenes Ereignis", schreibt das Kantonslabor am Dienstag.

Das Dengue-Virus hat sich in den letzten Jahren weltweit stark ausgebreitet. Die Zahl der Fälle ist stark gestiegen und auch in Europa ist es zu ersten Übertragungen gekommen. In der Schweiz ist allerdings bisher keine Übertragung von Dengue bekannt.

Eine Dengue-Infektion ohne Reisehintergrund ist laut dem Basler Kantonslabor zwar grundsätzlich möglich, jedoch im Gegensatz zur letztjährigen Chikungunya-Übertragung im Elsass deutlich unwahrscheinlicher. Grund dafür ist, dass eine Übertragung des Dengue-Virus wesentlich höhere Temperaturen erfordert, wie es im Communiqué heisst.

Das Zeitfenster, in dem eine Mücke das Virus von einer infizierten Person aufnehmen und weitergeben kann, beschränkt sich somit auf die Hochsommermonate.

Auch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) schätzt das Risiko einer Dengue-Fieber-Übertragung in der Schweiz als begrenzt ein. Es bestehe in der Schweiz zwar ein grundsätzliches Risiko für eine Dengue-Übertragung, doch dieses sei "sehr gering und nur unter bestimmten Bedingungen gegeben", heisst es auf der Internetseite des BAG. "Dazu müssten zum Beispiel Mücken das Virus bei einem mit Dengue-Viren infizierten Reiserückkehrer aufnehmen und auf eine andere Person übertragen."

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.