/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der neue Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Dienstag, 24. März 2026

Europol verstärkt Kampf gegen Migranten-Schleuser

Europa will den Kampf gegen internationale Schleuserbanden verstärken und eröffnete bei Europol ein neues Zentrum gegen Migranten-Schleuser. Es befindet sich am Sitz der europäischen Polizeibehörde in Den Haag und arbeitet eng mit der europäischen Grenzbehörde Frontex zusammen

"Migranten-Schmuggel ist heute ein globales, digitales und sehr gewinnträchtiges Geschäft geworden", sagte Europol-Chefin Catherine De Bolle in Den Haag. Es gehe um eine schwere Form des organisierten Verbrechens.

Nach Angaben von Europol gefährden Schleuser-Netzwerke jedes Jahr das Leben von Hunderttausenden Menschen. Sie agierten sowohl online als auch offline, sagte die Europol-Chefin. Sie würden auch immer gewalttätiger. "Den Netzwerken geht es nur um Profit, für sie sind Migranten keine Menschen, sondern eine Ware."

90 Prozent der irregulären Migration laufe über Schleuser

Migranten müssten bis zu 20.000 Euro für die oft lebensgefährliche Reise bis nach Europa bezahlen. Die Milliarden Euro Gewinne werden nach Angaben von Europol in Kryptowährungen angelegt. Damit würden wieder andere kriminelle Aktivitäten finanziert.

Etwa 90 Prozent der Migranten, die auf nicht regulärem Wege in die EU kommen, hatten Hilfe von Menschenschmugglern, sagte EU-Innenkommissar Magnus Brunner. Es sei eine "perfide Form der organisierten Kriminalität, die von der Verzweiflung illegaler Migranten profitiert".

Geldströme aufspüren

Das neue Zentrum soll nationale Ermittlungen koordinieren und eng mit internationalen Partnern zusammenarbeiten. Schwerpunkte sollen Datenanalyse und finanzielle Ermittlungen sein, um Geldströme der Netzwerke aufzuspüren und ihr Geschäftsmodell zu zerschlagen.

Seit zehn Jahren unterstützt Europol die nationalen Behörden im Kampf gegen Menschenschmuggel. Im vergangenen Jahr haben die Experten fast 200 Einsätze gegen Schleuserbanden koordiniert.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.