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Evenepoel zum 4. Mal in Folge Zeitfahr-Weltmeister - Küng Siebenter
Remco Evenepoel wird im WM-Zeitfahren in Montreal seiner Favoritenrolle gerecht. Der Belgier gewinnt zum vierten Mal in Folge Gold und schreibt damit Radsportgeschichte. Stefan Küng wird Siebenter.
Remco Evenepoel ist zum vierten Mal Weltmeister im Einzelzeitfahren und hat damit den Rekord von Fabian Cancellara eingestellt. Mit einer überlegenen Vorstellung setzte sich der Belgier auf dem 40 km langen Parcours in Montreal mit 57 Sekunden Vorsprung vor dem Italiener Filippo Ganna durch. Bronze ging an Paul Seixas. Dem 19-jährigen französischen Ausnahmetalent fehlten 1:13 Minuten auf Evenepoel.
Wie bereits Fabian Cancellara (2006/2007/2009/2010) und der Deutsche Tony Martin (2011 bis 2013/2016) krönte sich Evenepoel zum vierten Mal zum besten Zeitfahrer der Welt. Dem 26-Jährigen gelangen seine Triumphe allerdings direkt hintereinander.
Die beiden Schweizer Starter konnten auf dem flachen Kurs nicht ganz mit den Besten mithalten. Stefan Küng, der nach seinem starken Comeback nach langer Verletzungspause mit den Siegen im Zeitfahren der Polen-Rundfahrt und der Vuelta mit einem Podestplatz geliebäugelt hatte, klassierte sich hinter Brandon McNulty aus den USA, dem Schweden Jakob Söderqvist und dem Mexikaner Isaac del Toro im 7. Rang.
Dem Thurgauer fehlten 31 Sekunden zu seiner drittem WM-Medaille im Zeitfahren nach Bronze 2020 in Imola und Silber 2022 in Wollongong. Landsmann Stefan Bissegger verlor knapp drei Minuten auf Evenepoel, was nur zum enttäuschenden 28. Platz reichte. Küng benötigte 1:44 Minuten mehr als Evenepoel, der einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg einfuhr.

















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