/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Mittwoch, 07. Januar 2026

Experte: Weltordnung mit fünf Mächten könnte stabil sein

Wohin steuert die Welt? Der deutsche Politikwissenschaftler Herfried Münkler hält mit Blick auf die geopolitische Lage eine auf fünf Mächten basierende Weltordnung für möglicherweise erstrebenswert.

Die Geschichte lehre, dass Fünfer-Systeme im Gegensatz zu Dreier-Konstellationen relativ lange dauerten, sagte Münkler in der ORF-Nachrichtensendung "ZiB2". Zusätzlich zu den USA, China und Russland müssten sich die EU und Indien als einflussreiche Mächte etablieren.

Das wäre jedenfalls sinnvoller als in der gegenwärtigen Weltlage, die von Aktionen wie der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro geprägt sei, an das Völkerrecht zu erinnern. Beim Völkerrecht gebe es keinen Hüter, der die Regeln durchsetzen könnte, so Münkler.

Münkler sieht Neutralität als Position der Schwäche

"Das wird keine freundliche Weltordnung sein, die da auf uns zukommt", sagte Münkler. Aber fünf relevante Kräfte könnten eine machtbasierte Ordnung darstellen. Eine militärische Neutralität, wie sie Österreich pflege, sei nicht attraktiv. "In einer Weltordnung, wie wir sie jetzt haben, ist Neutralität eigentlich, sich freiwillig in eine Position der Schwäche und der relativen Bedeutungslosigkeit zu bringen."

Münkler war Professor am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität in Berlin und gilt als führender Forscher zur Geschichte von Imperien.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.