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Keystone-SDA | Dienstag, 20. Januar 2026

Federica Brignone verblüfft bei ihrer Rückkehr die Sportwelt

Gut neun Monate nach ihrem doppelten Beinbruch meldet sich Federica Brignone eindrücklich zurück. Bleibt die 35-Jährige von Rückschlägen verschont, hat sie den Wettlauf gegen die Zeit gewonnen.

Sie sei nicht für ein grosses Resultat hier, sondern für einen grossen persönlichen Erfolg. Es sei ein Test für Körper und Geist, betonte Federica Brignone im Vorfeld des Riesenslaloms am Kronplatz. Hinterher lässt sich konstatieren: Test bestanden! Geht es so weiter, ist die Ausnahme-Athletin aus Mailand an den Olympischen Spielen in der Heimat mehr als nur dabei.

291 Tage nach dem folgenschweren Sturz an den italienischen Meisterschaften, bei dem sie sich einen doppelten Schien- und Wadenbeinbruch sowie Kreuzbandriss zugezogen hatte, bereitet ihr das linke Knie zwar vor allem bei Belastung und im Riesenslalom noch Schmerzen. Das hält "Fede" aber nicht mehr davon, wieder Rennen zu fahren. Knochen und Kreuzband, das zeigte der wettkampfmässige Test im Südtirol, halten. Ein ganz ordentliches Grundniveau ist noch vorhanden.

Schlimme Bilder

Verrückt. Die Bilder, die am 4. April letzten Jahres von Brignones Sturz im Riesenslalom der nationalen Meisterschaften um die Welt gingen, hatten Schlimmes befürchten lassen. Sie zeigten, wie Brignone in einer Rechtskurve an einem Tor hängen blieb, der Aussenski sich in den weichen Schnee frass. Wie es ihr das Knie förmlich zerriss, die Knochenbrüche im linken Unterschenkel sofort ersichtlich waren. Die Verletzungen waren gravierend, doch nun ist Brignone tatsächlich auf bestem Weg, es noch an die Olympischen Spiele in ihrer Heimat zu schaffen.

"Der Schmerz ist immer da. Es gibt gute und weniger gute Tage", schilderte Brignone im Vorfeld ihrer Rückkehr. "Ich war angespannt und voller Emotionen. Bis zur ersten Zwischenzeit habe ich vergessen zu atmen, ab da war es besser", sagte sie nach ihrem ersten Lauf. "Ich bin wirklich froh, vor Olympia zumindest ein Rennen bestritten zu haben. Es ist wunderbar, aber ich brauche mehr Training. Ich muss noch schneller fahren", meinte sie nach dem zweiten.

13 Schneetage für Platz 6

Eigenen Angaben zufolge absolvierte Brignone bislang erst 13 richtige Trainingstage auf Schnee. Umso bemerkenswerter ist der 6. Rang, den die Gesamtweltcup- und Riesenslalom-Disziplinensiegerin von 2025 und 2020 am Dienstag im Riesenslalom am Kronplatz erreichte. "Una giornata bellissima", ein wunderschöner Tag sei es, befand sie.

Auch ausserhalb des Skisports wurde Brignones Rückkehr registriert. "Sie hat so viele Opfer gebracht, unabhängig vom Ergebnis ist allein ihre Rückkehr phänomenal. Das schafft fast niemand, Athletinnen wie sie und Sofia Goggia haben einfach das gewisse Extra. Ich wünsche ihr alles Gute für die Olympischen Spiele", sagte der italienische Weltranglisten-Zweite Jannik Sinner am Rande des Australian Open am anderen Ende der Welt. "Hut ab vor ihrer Professionalität und Entschlossenheit", lobte Luciano Buonfiglio, der Chef des italienischen Olympiakomitees.

Brignones grosses Ziel bleiben die in zweieinhalb Wochen beginnenden Olympischen Spiele in ihrer italienischen Heimat. Ob sie am letzten Januar-Wochenende in Crans-Montana auch noch ein Speedrennen bestreitet, hat die Riesenslalom-Weltmeisterin und 37-fache Weltcupsiegerin noch nicht entschieden. Entscheidend sei, wie das Knie auf die Belastung reagiere. Den Riesenslalom in Spindleruv Mlyn vom kommenden Samstag lässt Brignone aus.

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