/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Samstag, 11. April 2026

Fehlende Trump-Unterstützung: Briten legen Chagos-Deal auf Eis

Grossbritannien hat die geplante Rückgabe der Chagos-Inseln an Mauritius wegen fehlender Unterstützung aus den USA Medienberichten zufolge auf Eis gelegt. US-Präsident Donald Trump hatte die Vereinbarung vor allem mit Blick auf die strategisch wichtige Insel Diego Garcia, auf der eine von den Briten und den USA genutzte Militärbasis liegt, immer wieder kritisiert.

"Wir glauben weiterhin, dass das Abkommen der beste Weg ist, die langfristige Zukunft des Stützpunkts zu sichern, aber wir haben immer betont, dass wir das Abkommen nur mit Unterstützung der USA abschliessen werden", teilte ein Regierungssprecher britischen Medien zufolge mit. London stehe weiter im Austausch mit den USA und Mauritius.

Aufgeben wollen Vertreter der britischen Regierung den Deal den Berichten zufolge nicht, die dafür nötige Gesetzgebung kann demnach aber nicht mehr vor der bald anstehenden Parlamentspause verabschiedet werden. Die USA hätten ihre Zustimmung formell nicht bestätigt, berichtete etwa die BBC. Mit einem neuen Gesetzesentwurf werde nicht gerechnet, schreibt die Zeitung "The Times" unter Berufung auf Regierungsvertreter.

Streitpunkt Diego Garcia

Der nun auf Eis gelegte Deal sieht vor, dass die grösste und strategisch wichtige Insel Diego Garcia trotz der Souveränität Mauritius' noch mindestens 99 Jahre unter britischer Kontrolle bleiben soll. Dafür zahlen die Briten eine Milliardensumme. Trump hatte den Deal nach anfänglicher Unterstützung mehrfach kritisiert und während des Konflikts mit den Nato-Staaten um Grönland als "Akt grosser Dummheit" bezeichnet.

Die Beziehungen zwischen Trump und dem britischen Premierminister Keir Starmer verschlechterten sich zuletzt. Trump wirft Grossbritannien und anderen Nato-Staaten vor, die USA im Iran-Krieg zu wenig unterstützt zu haben. Der Iran feuerte zuletzt zwei ballistische Raketen auf Diego Garcia ab, die Militärbasis wurde jedoch nicht getroffen.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.