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Keystone-SDA | Donnerstag, 02. April 2026

Finnische Klasse und Teamgeist

Tiefer Glaube in die eigene Stärke ist für Servettes Verteidiger Tim Berni der Schlüssel für das Comeback in Lausanne nach einem 0:3-Rückstand. Die Wende passt zur Saison der Genfer.

Dass Genève-Servette die Qualifikation als Dritter abgeschlossen hat, daran hatte das finnische Sturmtrio Markus Granlund, Jesse Puljujärvi und Sakari Manninen einen grossen Anteil. Die drei erzielten 58 Tore und totalisierten 151 Skorerpunkte. Granlund war in dieser Wertung die Nummer 1, Puljujärvi belegte Rang 3 und Manninen Platz 6.

In den ersten fünf Viertelfinalspielen kamen dann aber nur noch vier Punkte hinzu. Doch als die Genfer am Dienstag in Lausanne nach dem 0:3 (34.) quasi schon in den Ferien waren, zeigten die Finnen ihre grosse Klasse. Puljujärvi schoss das 2:3 (47.) sowie das entscheidende 4:3 in der Verlängerung, Granlund und Manninen liessen sich je drei Assists gutschreiben. Die drei wüssten, wie gut sie seien, auch wenn es ihnen mal ein paar Spiele nicht laufe, sagte Verteidiger Tim Berni gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. "Dieses Selbstvertrauen geht nicht weg. Heute sind sie dran geblieben und konnten den Match für uns entscheiden."

Ein Spiegelbild der Saison

Als Schlüssel für die Wende sah der Olympia-Teilnehmer den "tiefen Glauben" daran. "Wir spürten in der Garderobe, dass wir zurückkommen können. Wir wussten, dass sie Strafen nehmen, wenn wir unsere Beine bewegen und den Puck tief spielen." Alle drei Tore in der regulären Spielzeit erzielte Servette im Powerplay.

Für den Genfer Trainer Ville Peltonen ist die Serie gegen Lausanne in "gewisser Weise" ein Spiegelbild der Saison. Es gab Tiefschläge, doch das Team fand immer wieder eine Antwort. Das erste Saisonduell gegen den LHC beispielsweise ging 0:11 verloren, danach reihten die Genfer drei Siege aneinander. Auch der frühere Topspieler, der 2016 in die Hall of Fame aufgenommen wurde, hebt die Mentalität in der Kabine hervor.

Der Lethargie entronnen

Servette steht erstmals seit dem Gewinn des ersten Meistertitels der Vereinsgeschichte vor drei Jahren in den Playoffs. In der darauffolgenden Spielzeit gewann die Mannschaft zwar die Champions Hockey League, scheiterte dann aber in der ersten Play-In-Runde. Vor einem Jahr wurde dann nicht einmal diese erreicht. Der Genfer Sportchef Marc Gautschi führte die schwachen Saisons darauf zurück, dass der gesamte Klub in eine Lethargie verfallen sei. Wenn es in dieser Liga nur an fünf bis zehn Prozent Motivation fehle, dann gewinne man nicht.

Nun scheinen die richtigen Schlüsse gezogen worden zu sein. Tim Berni, was ist der grösste Unterschied zur letzten Saison? "Es ist schwierig, den Finger auf etwas zu zeigen. Es ist die gesamte Kultur in der Organisation, die wir diese Saison spüren - alle ziehen am gleichen Strick. Das zeigt sich dann schlussendlich auf dem Eis." Doch es sei nicht immer erklärbar, warum es ab und zu laufe und ab und zu nicht.

Bislang kein Heimvorteil

Die entscheidende siebente Partie findet am Donnerstag in Genf statt. Von den bisherigen 29 Heimspielen in der laufenden Meisterschaft gewann Servette deren 21, wobei es drei der acht Niederlagen gegen Lausanne erlitt, zwei davon in dieser Viertelfinalserie. Überhaupt hat in den bisherigen 21 Spielen in den laufenden Playoffs elfmal der Gast das Eis als Sieger verlassen. Für Berni ist das ein Zufall. "Die Energie, die man zu Hause spürt, lässt sich nicht nachstellen. Das darf nicht unterschätzt werden."

Macht es das Ganze noch brisanter, dass es ein Derby ist? "Wir spüren absolut die Begeisterung der Fans und das treibt uns an", sagt Berni. "Es sind auch während der Qualifikation immer spezielle Spiele. Wir versuchen jedoch, die Story nicht zu gross zu machen." Und dann bemüht er die immer wieder verwendete Floskel: "Wir versuchen, im Moment zu bleiben und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren." Doch genau darum geht es: Wem das am Donnerstag besser gelingt, der wird die erste Playoff-Serie dieser beiden Teams gewinnen.

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