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Freiburg schreibt mit Einzug in die Viertelfinals Geschichte
Freiburg steht zum ersten Mal in der 122-jährigen Vereinsgeschichte in den Viertelfinals eines Europacups. Die Breisgauer machen in der Europa League gegen Genk ein 0:1 wett und gewinnen 5:1.
Die Vorentscheidung zugunsten der Breisgauer, die mit den Schweizern Johan Manzambi und Bruno Ogbus antraten, brachte das unter gütiger Mithilfe der Gäste erzielte 3:1 durch Vincenzo Grifo. Der Treffer des Italieners kurz nach der Pause war in doppelter Hinsicht historisch: Es war sein 106. Tor im Dress der Freiburger, womit er Nils Petersen als Rekordtorschützen des Klubs ablöste. Gleichzeitig brachte er die Breisgauer erstmals in die Viertelfinals der Europa League, nachdem man in den vergangenen drei Jahren zweimal an diesem Unterfangen gescheitert war. 2023 unterlag der SC Freiburg in den Achtelfinals Juventus Turin, 2024 West Ham United. Seinen Beitrag zu einer geruhsamen Schlussphase leistete auch Manzambi, der den vierten Freiburger Treffer mustergültig vorbereitete.
Weniger erfolgreich verlief der Abend für den anderen im Wettbewerb vertretenen Bundesligisten. Stuttgart mit Luca Jaquez verlor nach dem Hinspiel (1:2) auch das Rückspiel gegen Porto (0:2), obwohl die Schwaben wie schon vor einer Woche spielbestimmend waren.
In der Runde der letzten Acht stehen mit Ricardo Rodriguez (Betis Sevilla) und Dan Ndoye (Nottingham Forest) zwei weitere Schweizer.

















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