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Freiburger Städtchen Estavayer-le-Lac erhält Besuch vom Bundesrat
Das Freiburger Städtchen Estavayer-le-Lac am Neuenburgersee erhält am (heutigen) Mittwoch Besuch vom Bundesrat. Um die Mittagszeit herum ist in der Altstadt ein Treffen der Regierungsmitglieder mit der Bevölkerung geplant.
Am Vormittag wird die Landesregierung in Estavayer-le-Lac am Neuenburgersee ihre wöchentliche Sitzung abhalten. Statt im Bundesratssitzungszimmer in Bern tagt sie im Schloss Chenaux. Den Ort für die Sitzung "extra muros", also ausserhalb der Mauern von Bern, hat Bundespräsident Guy Parmelin gewählt.
Auf die Arbeit folgt das "Bad in der Menge": Um die Mittagszeit wollen sich die Bundesratsmitglieder auf der Place de Moudon bei einem Apéro mit der Bevölkerung austauschen. Dabei sein werden auch die Freiburger Kantonsregierung und der Gemeinderat. Anschliessend trifft sich der Bundesrat mit Behördenmitgliedern zum Mittagessen.
Bundesratssitzungen "extra muros" und Austausche mit den Menschen vor Ort sind zu einer Art Tradition geworden. Seit der Einführung im Sommer 2010 ist es die mittlerweile 21. Sitzung ausserhalb des bundesrätlichen Sitzungszimmers in Bern. Nur während der Covid-19-Pandemie 2020 hatte der Anlass ausfallen müssen.
Der Kanton Freiburg ist bereits das zweite Mal an die Reihe; ein erstes Mal hatte der Bundesrat 2015 in Freiburg getagt. Zwei Extra-Muros-Sitzungen gab es bisher nur in der Waadt - in Lausanne und in Nyon - sowie im Kanton Zürich. Die dortigen Sitzungsorte waren die Städte Zürich und Winterthur.
Noch nie zum Zug kamen gemäss der Liste der Bundeskanzlei dagegen Basel-Landschaft, Thurgau und Zug, die beiden Appenzell sowie Ob- und Nidwalden. Der Bundesrat will mit seinen Sitzungen ausserhalb von Bern seine grosse Verbundenheit mit den verschiedenen Regionen der Schweiz zum Ausdruck bringen.

















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