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Fribourg dank überragendem Bertschy mit dem Break
Fribourg-Gottéron fehlt noch ein Sieg zum Einzug in den Playoff-Final. Dank einem überragenden Christoph Bertschy gewinnt es Halbfinal-Spiel 4 in Genf gegen Servette 4:3.
Vieles ist in den letzten Wochen gegen Fribourg-Gottéron gelaufen, von einer Reihe Verletzungen bis zu einem auch deshalb fast inexistenten Powerplay. Am Freitag kam im vierten Spiel der Halbfinalserie gegen Servette wie nach der letzten Partie befürchtet auch noch Captain Julien Sprunger auf das Medizinbulletin.
Dafür springen nun andere Leistungsträger in die Bresche, allen voran Goalie Reto Berra und Nationalstürmer Christoph Bertschy. In der über sieben Spiele geführten Viertelfinalserie gegen Rapperswil-Jona war das Freiburger Urgestein noch völlig ineffizient, gegen Servette schoss Bertschy nun bereits seine Tore vier und fünf - und es waren wichtige.
Zuerst in der letzten Minute des Startdrittels das 1:0 in Unterzahl, dann im mittleren Abschnitt das 3:1. Nach zwei Dritteln führten die Freiburger 4:1, gerieten am Ende aber doch noch in Bedrängnis. Vincent Praplan im Powerplay und der junge Simas Ignatavicius acht Minuten vor Schluss brachten die Spannung in die Genfer Les-Vernets-Halle zurück.
Dass es für Gottéron noch einmal eng wurde, lag einmal mehr am schwachen Überzahlspiel. Zehn Minuten mit einem Mann mehr blieben nicht nur ohne Erfolg, sondern führten durch Jesse Puljujärvi (23.) sogar zum 1:1-Ausgleich. Hinten konnte sich das Team von Roger Rönnberg aber wieder auf einen starken Reto Berra verlassen, der das Goalieduell gegen Stéphane Charlin bisher klar für sich entscheidet. Charlin wurde in der zweiten Drittelspause durch Robert Mayer ersetzt.
Telegramm:
Genève-Servette - Fribourg-Gottéron 3:4 (0:1, 1:3, 2:0)
7135 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stricker/Borga, Humair/Steenstra (CAN). - Tore: 20. (19:11) Bertschy (Walser, Seiler/Unterzahltor!) 0:1. 23. Puljujärvi (Unterzahltor!) 1:1. 30. Gerber (Reber) 1:2. 35. Bertschy (Biasca) 1:3. 39. Walser (Borgström, Reber) 1:4. 43. Praplan (Le Coultre/Powerplaytor) 2:4. 53. Ignatavicius (Jooris) 3:4. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Granlund; Borgström.
Genève-Servette: Charlin (41. Mayer); Rutta, Berni; Saarijärvi, Chanton; Karrer, Le Coultre; Sutter; Puljujärvi, Manninen, Granlund; Bozon, Jooris, Vesey; Ignatavicius, Praplan, Hischier; Miranda, Verboon, Noah Rod; Pouliot.
Fribourg-Gottéron: Berra; Rathgeb, Kapla; Seiler, Streule; Jecker, Arola; Johnson; Bertschy, Borgström, Biasca; Sörensen, Wallmark, Marchon; Gerber, De la Rose, Reber; Nicolet, Walser, Dorthe; Julien Rod.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Richard (verletzt) und Brassard (überzähliger Ausländer). Fribourg-Gottéron ohne Schmid, Glauser, Sprunger (alle verletzt), Nemeth (gesperrt), Ljunggren, Rau und Rattie (alle überzählige Ausländer). Genève-Servette von 57:04 bis 57:08, 57:14 bis 58:50 und ab 58:54 ohne Torhüter.
















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