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Keystone-SDA | Donnerstag, 08. Januar 2026

Fribourg-Gottéron siegt nach Penalty-Krimi gegen Zug

Der HC Fribourg-Gottéron gewinnt nach einem 0:2-Rückstand gegen den EV Zug mit 3:2 nach Penaltyschiessen - ein Hockey-Match wie ein Drama.

Das Highlight zum Schluss: das Penaltyschiessen. Leonardo Genoni (Zug) und Reto Berra (Freiburg), unsere Olympia-Goalies, wehrten die ersten 21 Penaltys alle ab. Nathan Marchon als 22. Schütze überwand dann Genoni endlich auf der Fanghandseite. Praktisch alle Penalty-Schützen Gottérons hatten es auf Genonis Fanghandseite versucht.

Reto Berra, der alle elf Zuger Penaltys stoppte, war aber nicht der einzige Matchwinner. Gefeiert wurde primär Yannik Boppart, der 19-jährige Berner aus Burgdorf, der in seinem zweiten National-League-Spiel das zweite Tor erzielte. Boppart, der vorher erst sechs Partien bei Erwachsenen mitgespielt hat (mit Langenthal in der MHL), glich in der 56. Minute für Gottéron zum 2:2 aus.

In seinem ersten National-League-Spiel hatte Boppart gegen Langnau ebenfalls getroffen und dann sogar das Penaltyschiessen entschieden. An Genoni blieb Boppart diesmal aber im Penaltyschiessen hängen.

Für Zug gehen die Durststrecken weiter. Zuletzt verlor der EVZ vier Spiele de suite. Immerhin gelangen in Freiburg zwei Tore, nachdem die Innerschweizer vorher gegen Lausanne (0:7), Kloten (1:2) und Ambri (0:4) nur ein einziges Mal getroffen hatten. Seit dem 30. Oktober haben die Zuger auswärts nicht mehr gewonnen.

Telegramm und Tabelle:

Fribourg-Gottéron - Zug 3:2 (0:1, 1:1, 1:0, 0:0) n.P.

9372 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kaukokari/Ruprecht, Bürgy/Urfer. - Tore: 16. Riva (Wey, Vozenilek) 0:1. 29. Kubalik (Sklenicka, Tatar/bei 5 gegen 3) 0:2. 36. Dorthe (Rau, Jecker) 1:2. 56. Boppart (Kapla, Rathgeb) 2:2. - Penaltyschiessen: Glauser -, Künzle -; Borgström -, Tatar -; Kapla -, Kovar -; Boppart -, Vozenilek -; Wallmark -, Kubalik -; Senteler -, Biasca -; Wingerli -, Bertschy -; Künzle -, Dorthe -; Kovar -, Sprunger -; Senteler -, Johnson -; Eggenberger -, Marchon 1:0. - Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 6mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Schmid; Kubalik.

Fribourg-Gottéron: Berra; Rathgeb, Kapla; Glauser, Johnson; Nemeth, Streule; Jecker; Dorthe, Wallmark, Rau; Bertschy, Borgström, Biasca; Nicolet, De la Rose, Schmid; Sprunger, Walser, Marchon; Boppart.

Zug: Genoni; Sklenicka, Riva; Schlumpf, Tobias Geisser; Stadler, Moret; Mischa Geisser; Tatar, Kovar, Kubalik; Künzle, Wingerli, Vozenilek; Wey, Senteler, Herzog; Antenen, Leuenberger, Eggenberger; Daron.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Galley (krank) und Sörensen (verletzt), Zug ohne Balestra, Bengtsson, Diaz, Fueter, Guerra, Martschini (alle verletzt) und Hofmann (krank).

Die weiteren Resultate vom Donnerstag: Genève-Servette - Lugano 2:1 (0:0, 0:1, 1:0, 1:0) n.V. Rapperswil-Jona Lakers - SCL Tigers 2:1 (0:1, 0:0, 2:0).

1. Davos 38/81 (139:94). 2. Fribourg-Gottéron 39/71 (124:94). 3. Lausanne 38/68 (124:94). 4. Genève-Servette 39/67 (119:114). 5. Lugano 38/66 (111:85). 6. ZSC Lions 37/61 (104:85). 7. Rapperswil-Jona Lakers 38/61 (102:109). 8. Zug 37/57 (96:104). 9. SCL Tigers 38/51 (107:105). 10. Bern 37/47 (84:95). 11. Biel 37/46 (102:118). 12. Kloten 37/46 (86:103). 13. Ambri-Piotta 37/41 (90:128). 14. Ajoie 38/29 (76:136).

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