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Keystone-SDA | Samstag, 24. Januar 2026

Für Aussenminister Tajani ist Morettis Entlassung "unakzeptabel"

Für die Regierung und ganz Italien sei der Entscheid des Walliser Zwangsmassnahmengerichts, Barbesitzer Jacques Moretti aus der Untersuchungshaft freizulassen, unakzeptabel. Dies sagte der italienische Aussenminister Antonio Tajani an einer Medienkonferenz.

"Die Ministerpräsidentin und ich sind zutiefst empört. Nicht nur als Vertreter der italienischen Regierung, sondern auch als Eltern und ich zudem als Grossvater", sagte Tajani vor den Medien in Rom. Er und Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hatten am Samstagmorgen den italienischen Botschafter in der Schweiz nach Rom beordert, um "weitere Informationen einzuholen und das weitere Vorgehen zu besprechen".

Was am Freitag im Wallis geschehen sei, habe ihn und Meloni "zutiefst empört", fügte Tajani an. "Hier geht es nicht um Sicherheitsvorkehrungen, sondern um objektive Fakten." Es sei inakzeptabel, eine Person freizulassen, die objektiv für das Geschehene verantwortlich sei.

Man könne den Tod von so vielen Menschen nicht mit einer Kaution von 200'000 Franken aufwiegen, fuhr Tajani fort. Der Aussenminister forderte die Schweizer Justiz auf, das Strafverfahren zu beschleunigen. "Die Gefühle des italienischen Volkes dürfen nicht auf diese Weise verletzt werden", schloss er sein Statement.

Gespräch mit Cassis

Tajani tauschte sich am Samstag auch mit seinem Schweizer Amtskollegen Ignazio Cassis aus. "Wie Italien trauert auch die Schweiz um die 40 Opfer und die vielen Verletzten der Tragödie von Crans-Montana. Wir verstehen den Schmerz, denn es ist auch unser Schmerz", schrieb Cassis auf der Plattform X dazu. Man wolle Klarheit und verfolge die Arbeit der Justiz im Kanton Wallis aufmerksam.

Er und Tajani hätten die Bereitschaft der Schweiz und Italiens bekräftigt, sich in dieser gemeinsamen Tragödie gegenseitig zu unterstützen. Ähnliche Worte wählte auch Tajani. Er habe in dem langen Gespräch erneut die Solidarität der Schweizer Regierung erfahren, sagte der italienische Aussenminister in Rom. Gleichzeitig habe er Cassis erzählt, wie empört das italienische Volk ist.

Viele Opfer aus Italien

Das Walliser Zwangsmassnahmengericht hatte am Freitag beschlossen, Jacques Moretti gegen die Kaution von 200'000 Franken freizulassen. Ihm und seiner Frau gehört die Bar "Le Constellation" in Crans-Montana, in welcher in der Neujahrsnacht bei einem verheerenden Brand 40 Menschen ums Leben kamen und 116 Personen verletzt wurden - viele davon aus Italien.

Der Barbesitzer war seit dem 9. Januar in Untersuchungshaft. Ob Moretti tatsächlich auf freiem Fuss ist, ist nicht bestätigt. Eine Anfrage bei den entsprechenden Stellen durch die Nachrichtenagentur Keystone-SDA blieb vorerst unbeantwortet.

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