/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Sport
Keystone-SDA | Dienstag, 06. Oktober 2026

Fürstlicher Frust, frisches Blut und ein putziger Platzstürmer

Ein betupfter Ronaldo, politische Brisanz und ein vierbeiniger Platzstürmer: Der XL-Block der Nations League bietet mehr als sportliche Magerkost. Eine Auswahl in sechs Punkten.

Der Start in den neuen Länderspiel-Zyklus ist traditionell die Zeit der Experimente. Viele Nationaltrainer nutzten die vier Nations-League-Spiele der letzten Tage als Laboratorium für personelle Rochaden, wilde Aufstellungen und taktische Umbrüche. Dass nicht jede Mutation auf Anhieb glückt, zeigt sich auf und neben dem Platz.

Beleidigte Majestät

Für das aufsehenerregendste Drama der letzten zwei Wochen sorgte Cristiano Ronaldo. Beim Auftaktsieg der Portugiesen gegen Wales (1:0) stand der alternde Superstar noch wie gewohnt in der Startelf und führte das Team als Captain aufs Feld. Doch es war der Anfang vom Ende: Nachdem ihn Trainer Jorge Jesus in der Folge ins zweite Glied versetzte, eskalierte die Situation abseits des Platzes.

Beim 2:1-Sieg gegen Norwegen liess Jorge Jesus Ronaldo intensiv aufwärmen, er wechselte ihn aber schliesslich nicht ein. Eine Geste, die der 41-jährige Rekordtorschütze augenscheinlich als Majestätsbeleidigung auffasste. Tags darauf quittierte er sie mit dem fluchtartigen Abgang aus dem Camp der Portugiesen.

Seinem Legendenstatus versetzte das fragwürdige Vorgehen arge Kratzer, medial wird der Vorfall als endgültiger Wendepunkt interpretiert. Die sportliche Bilanz gibt dem Trainer-Team fürs Erste Recht: Ohne Ronaldo bezwangen die Portugiesen Norwegen ein zweites Mal mit dem gleichen Resultat sowie Dänemark 4:2. Auch das verleitet zur Annahme, dass die Zukunft der Nation ohne ihre einst unantastbare Galionsfigur begonnen hat.

Kroatischer Altherrenfussball und deutsche Nachsicht

Mit der schmerzhaften Realität wurde auch Kroatien konfrontiert. Gegen ein stark aufspielendes England setzte es für die Mannschaft von Trainer Slaven Bilic vor heimischem Publikum eine empfindliche 0:7-Niederlage ab, die höchste in der Verbandshistorie.

Das Echo auf die Schmach war laut. Der allgemeine Tenor lautet: Die Kroaten verpassten es in den letzten Jahren, die goldene Generation um Luka Modric fliessend abzulösen, das Fiasko gegen England ist die Quittung für den versäumten Generationenwechsel.

Beim Blick auf Deutschland reibt man sich derweil überrascht die Augen. Die DFB-Elf bekundete beim Neustart unter Trainer Jürgen Klopp noch Abstimmungsbedarf und gewann von den vier Spielen gegen die Niederlande, Griechenland (2) und Serbien nur eines. Doch Medien und Experten begegnen dem Bundestrainer mit ungewohnter Nachsicht. Sorgten mässige Resultate früher für Unmut und Grundsatzdebatten, regiert unter Klopp bislang das volle Vertrauen in den Umbau.

Politische Brisanz und ein vierbeiniger Flitzer

Dass der Fussball nicht im vakuumfreien Raum stattfindet, zeigte sich in den Duellen zwischen Israel und Irland (0:3/1:1). Geopolitische Spannungen warfen ihren Schatten. Zwar entschieden sich die überwiegend pro-palästinensischen Iren gegen einen generellen Boykott. Das Thema war indes allgegenwärtig, sorgte für Eklats bei Torjubel und Medienkonferenzen. Irlands Goalie Gavin Bazunu verzichtete auf die Teilnahme an den auf neutralem Boden ausgetragenen Begegnungen.

Für kollektive Erheiterung sorgte im Länderspielfenster ein haariger Besuch in Skopje: Beim Spiel zwischen Nordmazedonien und Schottland irrte plötzlich ein streunender Hund über den Rasen. Mit stoischer Ruhe und sichtlich vergnügt wich er den Fangversuchen der Ordner aus und sorgte für Schmunzeln bei Spielern und Zuschauern, ehe er unter Applaus vom Feld geleitet werden konnte.

Gigovic glänzt als Stammkraft

Auch Akteure aus der Super League oder solche mit Vergangenheit in der Schweiz drückten ihren Nationalteams den Stempel auf. Armin Gigovic etwa, im Sommer an der WM noch Ergänzungsspieler, hat sich bei Bosnien-Herzegowina in die Startelf gespielt. Beim 4:2-Sieg in Rumänien zahlte der 24-jährige Mittelfeldakteur der Young Boys das von Trainer Sergej Barbarez geschenkte Vertrauen auch mit einem Tor zurück - seinem zweiten im Nationaldress nach der Premiere im März 2025 ebenfalls gegen Rumänien.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.