Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
GC trennt sich von Trainer Gerald Scheiblehner
Die Grasshoppers trennen sich von Trainer Gerald Scheiblehner und reagieren damit auf die schwachen Resultate in der Super League. Dies geben die Zürcher in einer Medienmitteilung bekannt.
Die dritte Niederlage in Folge am Samstag in Thun gepaart mit dem Sieg von Schlusslicht Winterthur in Luzern liess die sportliche Führung um Alain Sutter die Reissleine ziehen. Erst seit dem letzten Sommer war der Österreicher Scheiblehner bei den Grasshoppers in der Verantwortung.
Scheiblehners Bilanz in der Super League ist ungenügend. Mit nur fünf Siegen in 30 Partien belegt der Rekordmeister den vorletzten Platz. Mit seit diesem Wochenende nur noch fünf Punkten Reserve auf den direkten Abstiegsplatz drängte die Zeit. Selbst der gute Lauf im Cup konnte Scheiblehner nicht mehr im Amt halten. Der Halbfinal Mitte April beim Challenge-League-Klub Lausanne-Ouchy findet ohne den einstigen Hoffnungsträger statt, der vor seinem Wechsel nach Zürich so erfolgreich bei Blau-Weiss Linz gearbeitet hatte.
Eine Lösung bis Saisonende
"Der Entscheid ist uns schwer gefallen", lässt sich Sportchef Alain Sutter in der Mitteilung zitieren. Er spricht von einem sehr guten und vertrauensvollen Verhältnis mit Scheiblehner und dessen Assistenten Alexander Zellhofer und Toni Mestrovic, die ebenfalls von ihren Aufgaben entbunden wurden. "Nach einer sorgfältigen Analyse sind wir zum Schluss gekommen, dass wir für die verbleibende Phase der Saison einen neuen Impuls setzen möchten", erklärt Sutter den Bruch mit dem bisherigen Trainerstaff.
Anstelle von Scheiblehner wird interimistisch bis zum Ende der Saison mit Gernot Messner ein anderer Österreicher die 1. Mannschaft coachen. Der 45-Jährige war bisher für das U21-Team von GC verantwortlich. Ihm zur Seite steht als Assistent weiterhin der frühere GC-Profi und zweifache Super-League-Torschützenkönig Shkelzen Gashi.
Das halbe Dutzend Entlassungen
In der Super League sind sechs der zwölf Trainer vom Saisonstart nicht mehr im Amt. Vor GC hatten schon Winterthur, Zürich, Servette, die Young Boys und Basel ihren Coach ersetzt. Bei den Grasshoppers ist eine Trainerentlassung während der Saison nichts Ungewöhnliches. Die Einzigen, die in den letzten zehn Jahren eine ganze Spielzeit am Stück auf der Trainerbank der Zürcher sassen, waren Pierluigi Tami (2015/16) und Giorgio Contini (2021/22 und 2022/23).

















Kommentare (0)
Schreibe einen Kommentar