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Keystone-SDA | Sonntag, 07. Juni 2026

Gefährliche Substanz an der ETH Zürich erfolgreich entsorgt

Die Entsorgung einer potenziell gefährlichen chemischen Substanz aus einem früheren Forschungsbestand der ETH Zürich ist am Sonntag erfolgreich vonstatten gegangen. Die vorsorglich evakuierten fast 270 Anwohner konnten wie geplant in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die mit Chlortrifluorid gefüllte Gasflasche habe planmässig in einem speziell dafür vorgesehenen Bergebehälter umgeladen und von einer Spezialfirma abtransportiert werden können, teilte die Kantonspolizei Zürich am Sonntagnachmittag mit. Der koordinierte Einsatz im Bereich der ETH sei planmässig am Sonntagmorgen gestartet. Alle Anwohnerinnen und Anwohner hätten ihre Wohnungen zeitgerecht verlassen.

Die vorsorglichen Sicherheitsmassnahmen für die Umladung und den Abtransport aus einem gesicherten Labor der ETH Zürich konnten nach rund sechs Stunden aufgehoben werden. Die angeordnete Evakuierung und die temporären Verkehrseinschränkungen wurden nach Abschluss der Arbeiten um 16.25 Uhr aufgehoben. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner durften in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.

Während des koordinierten Einsatzes kam es laut Polizeiangaben zu keinen Zwischenfällen. Sämtliche Arbeiten verliefen kontrolliert und gemäss den geplanten Massnahmen.

Das Chlortrifluorid wurde in der Vergangenheit laut ETH zur Analyse von Gesteinsproben eingesetzt. Das Gas gilt als eine der gefährlichsten Chemikalien überhaupt, ist toxisch und kann sich schon bei Kontakt entzünden.

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