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Keystone-SDA | Donnerstag, 10. April 2025

Chur will Handyverbot in der Schule prüfen

Der Churer Gemeinderat hat am Donnerstag einstimmig einen Auftrag verabschiedet, der unter anderem die Prüfung eines Handyverbots in der Schule verlangt. Der Ball liegt nun beim Stadtrat, der bis nächsten Sommer einen konkreten Vorschlag vorlegen muss.

Der Antrag wurde von Gemeinderat Walter Hegner (SVP) gestellt. Darin führte er Studien aus Spanien, Tschechien, Norwegen, Schweden und Deutschland an, die die positiven Auswirkungen einer Handy-Beschränkung im Klassenzimmer aufzeigen sollen: Konzentrationsfähigkeit, Lernleistung und Lernqualität würden besonders profitieren.

Derzeit gilt in den Schulen der Stadt Chur die Regel, dass private elektronische Geräte, in erster Linie Handys, während des Unterrichts und den Pausen weder sichtbar noch hörbar sein dürfen. Eine Ausnahme gilt für Sekundarschülerinnen und -schüler, die in der Mittagspause Handys benutzen dürfen.

Der Einfluss von mobilen Geräten auf das schulische und soziale Umfeld wird in der Vorlage ebenfalls analysiert. Zudem sollen Massnahmen zur Verbesserung der Leistungen der Schülerinnen und Schüler und ihrer sozialen Interaktion im Zusammenhang mit der Nutzung von Mobiltelefonen aufgezeigt werden.

Die Schwierigkeiten eines Verbots

Stadtrat Patrik Degiacomi (SP) erklärte, er erkenne die Bedeutung dieses Themas an, verhehle aber nicht die Schwierigkeiten eines Verbots. "Unter Verbot verstehen wir, dass private Geräte nicht an die Schule mitgenommen werden dürfen", so der Vorsteher des Departements für Bildung, Gesellschaft und Kultur. Eine Forderung, die in einer zunehmend digitalisierten Welt, in der sogar das Abonnement für den öffentlichen Verkehr auf dem Mobiltelefon gespeichert ist, nicht vereinbar sei.

Mit dem einstimmigen Votum des Gemeinderats muss der Stadtrat nun konkrete Vorschläge ausarbeiten: "Wir möchten eine Regelung, die klar, aber auch ein bisschen differenziert ist, hinter der Kinder, Jugendliche und Lehrpersonen stehen", sagte Stadtrat Patrik Degiacomi. Die Botschaft wird voraussichtlich bis im Sommer 2026 der Legislative vorgelegt.

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