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Keystone-SDA | Donnerstag, 10. September 2026

Gewerkschaftsbund fordert generelle Lohnerhöhungen von 2,5 Prozent

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund fordert für 2027 generelle Lohnerhöhungen von 2,5 Prozent. Die Gewerkschaften begründen diese Forderung mit einer schwachen Lohnentwicklung im letzten Jahrzehnt und der verbesserten Konjunktur.

Vor diesem Hintergrund müsse es auch bei den Arbeitnehmenden aufwärts gehen, teilte der Gewerkschaftsbund (SGB) am Donnerstag mit. Höhere Löhne seien auch notwendig, um die Kaufkraft zu verteidigen.

Seit Jahren hinkten die Reallöhne der Produktivität hinterher. Wäre der mittlere Lohn entsprechend mitgewachsen, müsste er heute monatlich um 500 Franken höher liegen. Teilweise hätten die Lohnerhöhungen nicht einmal die Teuerung ausgeglichen, was insbesondere im Gesundheitswesen, im Gastgewerbe und in den Verkehrsbranchen der Fall sei.

Des Weiteren fordern die Gewerkschaften einen Mindestlohn von 5000 Franken monatlich für Arbeitnehmende mit Lehrabschluss. Rund ein Drittel von ihnen verdienten weniger, bei Frauen seien es gar 40 Prozent.

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Kommentare (1)

  • Markus | 10.09.2026
    Solche Aussagen entstehen, wenn ehemalige Lehrer oder solche, die nie in einem Betrieb gearbeitet haben, Forderungen stellen. Viele Firmen kämpfen mit der Kurzarbeit und mit den Geopolitischen Unsicherheiten. Ja, ich hätte auch gern mehr Lohn. Aber wenn nichts rein kommt, kann man schlecht eine Erhöhung verlangen.

    Typisch SP, mehr Geld verteilen. Aber woher es kommen soll, nicht ihr Problem. Das sollen die anderen ausbügeln (13. AHV Rente usw)
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