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Griechenland plant Milliarden-Investitionen in Verteidigung
Griechenland treibt die Modernisierung seiner Streitkräfte weiter voran. Der Nationale Sicherheitsrat billigte eine Reihe weiterer Rüstungsprojekte, wie der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ERT mitteilte. Dies ist Teil eines Programms, für das bis 2030 insgesamt mehr als 25 Milliarden Euro fliessen sollen.
Nach Angaben Dendias' genehmigte das Gremium unter anderem den Aufbau eines mehrschichtigen Luftverteidigungs-, Raketenabwehr- und Drohnenabwehrsystems mit dem Namen "Schild des Achilles". Nach übereinstimmenden Berichten griechischer Medien umfasst das Vorhaben die Beschaffung von drei israelischen Luftverteidigungssystemen: Spyder All-in-One und David's Sling des Herstellers Rafael sowie Barak MX von Israel Aerospace Industries (IAI).
Weiterhin wurden die Beschaffung zusätzlicher Drohnensysteme vom Typ V-BAT, israelischer Aufklärungsdrohnen des Typs Heron 1, kleiner Radaraufklärungssatelliten, Nachtsichtgeräte sowie elektronischer Systeme zur Abwehr unbemannter Fluggeräte beschlossen. Zu den weiteren Vorhaben gehören die Modernisierung der vier Fregatten mit neuen U-Boot-Abwehrsystemen sowie zehn Unterwasserfahrzeuge für Spezialeinsätze, wie der griechische Verteidigungsminister weiter mitteilte.
Im April dieses Jahres war bereits ein Vertrag über die Beschaffung des israelischen Raketenartilleriesystems PULS unterzeichnet worden.
Enge Zusammenarbeit mit Israel
Griechenland und Israel haben ihre Zusammenarbeit im Militär- und Rüstungsbereich in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut. Hintergrund sind unter anderem die angespannten Beziehungen zur Türkei im östlichen Mittelmeer. Mit dem neuen Massnahmenpaket setzt die Regierung ihren seit mehreren Jahren laufenden Kurs zur umfassenden Modernisierung der Streitkräfte fort.

















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