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Grosseinsatz von Löschflugzeugen wegen Waldbränden im Piemont
Im norditalienischen Piemont toben am Donnerstag mehrere Waldbrände. In der grenznahen Provinz Vercelli sind die Flammen bis auf 200 Meter an ein Ortszentrum herangerückt. Eine Luftwaffeneinheit bekämpft derzeit acht Waldbrände.
Die kritischste Situation zeige sich in der Gemeinde Cravagliana in der nahe der Schweiz gelegenen Provinz Vercelli, wo gemäss einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur Ansa das Feuer bis auf 200 Meter an die ersten Häuser des Ortszentrums herangerückt sei. Zudem stehe es 250 Meter vor den Weilern Colla, Bruga und Brugarolo sowie 600 Meter vor den Wohnfeldern von Valbella Superiore.
Ebenfalls in der Provinz Vercelli gibt es aktive Glutnester in den Höhenlagen von Boccioleto Fervento – dort liegt eine Brandfront nur 800 Meter von einigen Alphütten entfernt – sowie in Cervatto, wo ein Kammbrand im Nationalpark Valsesia wütet. Auch in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola steht die Feuerwehr im Einsatz. Hier sind weiterhin drei Brände aktiv. Einer betrifft den Nationalpark Val Grande.
Temperaturen von über 35 Grad und starke Föhnböen haben am Mittwoch die Flammen weiter angefacht. Im Val Vigezzo nahe der Schweizer Grenze habe der Wind ein Glutnest in grosser Höhe neu entfacht, schreibt die Ansa weiter. Um dieses einzudämmen, wurden Löschwasserbecken für die Helikopter eingerichtet. In der Provinz Turin kämpft die Feuerwehr gegen einen Brand in Valprato Soana.
Die Löscharbeiten in den betroffenen Provinzen Vercelli, Verbano-Cusio-Ossola und Turin würden von einer vereinten Einsatzzentrale der Regionaldirektion der Feuerwehr im Piemont koordiniert. Um der Notlage zu begegnen, sei eine Luftwaffeneinheit aus sechs Canadair-Flugzeugen, zwei Feuerwehr-Helikoptern und drei weiteren Helikoptern organisiert worden.

















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