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Gründer der Paraplegiker-Stiftung Guido A. Zäch gestorben
Der Gründer der Schweizer Paraplegiker-Stiftung Guido A. Zäch ist tot. Der 90-Jährige starb am Montag, wie die Stiftung mitteilte. Er sei "im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen".
"Als Mensch, Visionär und Pionier" habe Zäch durch seinen unermüdlichen Einsatz das Leben von Menschen mit Querschnittlähmung und deren Lebensqualität nachhaltig verbessert, hiess es weiter. Betroffene hätten heute Chancen und Perspektiven, die einst undenkbar gewesen wären.
Bereits in den 1960er Jahren hatte Zäch demnach als junger Arzt erstmals Kontakt mit Querschnittgelähmten. Dabei habe er die Lücken im Spital-, Sozial- und Versicherungssystem der Schweiz erkannt.
Als Chefarzt leitete Zäch von 1973 bis 1989 das Paraplegikerzentrum Basel. Seine Vision sei es gewesen, dass Rollstuhlfahr wieder selbstständige und selbstbestimmte Persönlichkeiten werden.
1975 gründete Zäch die Schweizer Paraplegiker-Stiftung und drei Jahre später die Gönner-Vereinigung, die heute laut Stiftungs-Angaben zwei Millionen Mitglieder zählt.
1980 gründete Zäch schliesslich die Schweizer Paraplegiker-Vereinigung als Verband der Querschnittgelähmten und eröffnete 1990 das Schweizer Paraplegiker-Zentrum sowie 2005 das Guido A. Zäch Institut.
Der gebürtige St. Galler war zudem politisch aktiv: Von 1984 bis 1988 war er im Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt und von 1999 bis 2003 für die damalige CVP Nationalrat des Kantons Aargau. Zäch war verheiratet, hatte sieben Kinder und wohnte in Zofingen AG.

















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