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Keystone-SDA | Mittwoch, 21. Januar 2026

Harry Kane mit zwei Toren und einer Seltenheit

Bayern München sichert sich in der Champions League vorzeitig den Platz in den Top 8 und damit den direkten Einzug in die Achtelfinals. Zu wichtigen Erfolgen kommen Barcelona, Juventus und Chelsea.

Harry Kane sorgte beim 2:0-Heimsieg gegen Union Saint-Gilloise mit einem Doppelpack in der Startviertelstunde der zweiten Halbzeit für die Highlights im Spiel von Bayern München und machte eine schwache erste Hälfte der Deutschen vergessen. Zuerst traf der Engländer mit dem Kopf nach Eckball und erhöhte vier Minuten später mittels Penalty, den er selber provoziert hatte, auf 2:0. Obwohl keine zehn Minuten später Bayerns Verteidiger Min-Jae Kim mit Gelb-Rot vom Platz flog, bekundete der FC Bayern keine Mühe mehr mit den Belgiern.

Die Gastgeber kamen dem dritten Treffer sogar ganz nahe, als Kane in der 81. Minute zum zweiten Mal zu einem Penalty antreten konnte, doch der Stürmer vergab für einmal und bleibt vorerst bei 34 Toren (in 29 Saisonspielen). Wie seine Torquote lässt sich auch seine Elfmeter-Bilanz trotz des Fehlschusses am Mittwochabend sehen. Seit Kane bei Bayern München spielt, hat er 29 von 31 Elfmeter verwertet.

Barça, Chelsea und Juventus gewinnen

Zu wichtigen Siegen kamen die in der Ligaphase weniger souverän als Bayern München spielenden Schwergewichte Barcelona, Chelsea und Juventus Turin, die damit mindestens einen Platz im Sechzehntelfinal auf sicher haben. Der spanische Meister machte bei Slavia Prag nach der Pause (2:2) den Sieg klar. Dani Olmo und Robert Lewandowski trafen zum 4:2. Juventus Turin sicherte sich den 2:0-Heimsieg gegen José Mourinhos Benfica Lissabon dank Toren von Khéphren Thuram und Weston McKennie. Chelsea musste sich gegen die Zyprioten von Pafos bis zur 78. Minute gedulden, ehe Moises Caicedo den 1:0-Siegtreffer erzielte.

Eintracht Frankfurt schon out

Während Bayern München ganz vorne in der Champions League mitmischt, hat Ligakonkurrent Eintracht Frankfurt schon nach der vorletzten Runde keine Chance mehr auf die K.o.-Phase. Bei Karabach Agdam setzte es im ersten Spiel nach der Entlassung von Dino Toppmöller eine 2:3-Niederlage ab. Ohne den Schweizer Aurèle Amenda machten die in diesem Jahr noch sieglosen Frankfurter zunächst aus einem 0:1 ein 2:1, bevor Aserbaidschans Meister durch Tore von Camilo Duran (80.) und Bahlul Mustafazada (94.) seinerseits die Wende schaffte.

Geleitet wurde das Spiel in Baku vom Schweizer Referee Sandro Schärer, der den Deutschen in der 76. Minute nach einem Foul des späteren Matchwinners Mustafazada einen Penalty zusprach, den Fares Chaibis zum 2:1 verwertete.

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