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Keystone-SDA | Dienstag, 12. Mai 2026

Hegseth: US-Militär verfügt über ausreichend Munition

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat Spekulationen über stark aufgezehrte Munitions- und Raketenvorräte des US-Militärs heruntergespielt.

"Wir wissen genau, was wir haben. Wir verfügen über reichlich von dem, was wir brauchen", sagte er in einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses. Die Debatte um die Vorräte sei "törichterweise und wenig hilfreich übertrieben" worden, führte Hegseth weiter aus.

Generalstabschef Dan Caine betonte, dass ihm die Regionalkommandos des US-Militärs ausreichende Munitionsvorräte für die derzeitigen Missionen meldeten.

Am Wochenende hatte US-Senator Mark Kelly behauptet, die Munitions- und Raketenvorräte des US-Militärs seien stark aufgezehrt. Es sei "schockierend, wie stark wir diese Bestände aufgebraucht haben", sagte er in der CBS-Sendung "Face The Nation". Es werde Jahre dauern, diese Bestände wieder aufzubauen.

Als Mitglied des Streitkräfte-Ausschusses hatte das Pentagon den demokratischen Senator aus Arizona über bestimmte Munitionsarten informiert – nach Kellys Aussage gehörten dazu etwa Angaben zu Raketen der Typen Tomahawk, ATACMS, SM-3 oder für Patriots.

Kelly warnte, die USA könnten im Falle eines längeren Angriffs nicht in der Lage sein, ihr Land zu verteidigen. Die Vereinigten Staaten würden sich dann in einer schlechteren Lage befinden, "als wir es sonst wären, wenn dieser Krieg im Iran nicht stattgefunden hätte". Er kritisierte, dass Trump die USA in einen Krieg "ohne strategisches Ziel, ohne Plan, ohne Zeitplan" hineingezogen habe.

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