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Keystone-SDA | Freitag, 27. März 2026

Hischier Doppeltorschütze gegen die Predators

Die New Jersey Devils mit einem starken Schweizer Trio beenden die Siegesserie der Nashville Predators mit Roman Josi. Nico Hischier trifft beim 4:2 doppelt, Timo Meier sorgt für den Schlusspunkt.

Wieder Hischier! Der Walliser hatte gegen die Predators bereits Ende Januar beim 3:2 nach Verlängerung vor heimischer Kulisse die Entscheidung herbeigeführt. Hischier traf in der zusätzlichen Spielzeit nach 42 Sekunden.

Im zweiten Duell in der laufenden Saison gegen die Predators musste Hischier nicht so lange auf sein persönliches Erfolgserlebnis warten. Mitte des zweiten Drittels erhöhte er auf 2:0. Mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend sechs Minuten vor Schluss im Powerplay brachte er seine Mannschaft wieder in Front, nachdem die Predators zum 2:2 ausgeglichen hatten. Mit seinen Treffern 25 und 26 untermauerte Hischier seine Rolle als erfolgreichster Schweizer Punktesammler und als bester Torschütze der Devils in der laufenden Meisterschaft.

Meier war 33 Sekunden vor dem Ende mit einem Schuss ins verwaiste Gehäuse für den Abschluss eines gelungenen Auftritts der Devils besorgt. Verteidiger Jonas Siegenthaler trug sich zum zweiten Mal hintereinander als zweifacher Vorbereiter in die Skorerliste ein. Der Zürcher hatte sowohl beim 1:0 des Schweden Jesper Bratt, der sich seinerseits zusätzlich zwei Assists gutschreiben liess, als auch bei Meiers 4:2 den Stock im Spiel.

Wohl zu grosser Rückstand der Devils

Trotz des zweiten Sieges in Folge, dem fünften in den letzten sechs Spielen, dürften die Devils die Playoffs verpassen. Der Rückstand auf Platz 8 in der Rangliste der Eastern Conference beträgt bei elf verbleibenden Partien elf Punkte. Die Predators dagegen halten Kurs auf die K.o.-Phase. Auch nach der ersten Niederlage nach fünf Siegen nimmt die Equipe mit Captain Josi im Klassement der Western Conference Position 8 ein.

Im Kampf um eine Beteiligung an den Playoffs mischen weiter auch die Vegas Golden Knights sowie die Los Angeles Kings und die Winnipeg Jets mit, die beide weiterhin ohne ihre verletzten Schweizer Stürmer Kevin Fiala beziehungsweise Nino Niederreiter auskommen müssen. Die Golden Knights, bei denen Torhüter Akira Schmid ein weiteres Mal die Ersatzrolle blieb, nehmen nach dem 3:4 nach Verlängerung vor Heimpublikum gegen die Edmonton Oilers weiterhin Platz 7 ein. Die Kings liegen nach dem 4:0 beim Liga-Schlusslicht Vancouver Canucks einen Punkt hinter den Predators, die Jets nach dem 2:3 zuhause gegen die Colorado Avalanche, die gegenwärtige Nummer 1 der Regular Season, fünf Punkte.

Ein wenig Hoffnung auf die Playoff-Teilnahme dürfen auch die St. Louis Blues hegen. Das Team mit Pius Suter bezwang in der heimischen Arena die San Jose Sharks 2:1 nach Verlängerung. Die Blues, die noch elf Spiele vor sich haben, weisen wie die Sharks sechs Punkte Rückstand auf die Predators aus. Philipp Kurashev war bei den Sharks ein weiteres Mal überzählig.

Stars in der Krise

Die Dallas Stars haben ihren Platz in den Playoffs bereits auf sicher. Derzeit macht die Mannschaft mit Lian Bichsel allerdings eine Schwächeperiode durch. Das 1:2 bei den New York Islanders war die vierte Niederlage am Stück. Als Verlierer mussten in der Nacht auf Freitag auch die Tampa Bay Lightning mit Janis Moser vom Eis. Die Mannschaft aus Florida, im Osten nach wie vor die Nummer 3, unterlag den Seattle Kraken zuhause 3:4 nach Verlängerung.

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