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Keystone-SDA | Freitag, 10. Juli 2026

Hitzewelle dauert in der Schweiz bis mindestens Donnerstag

Die aktuelle Hitzewelle wird laut dem neusten Naturgefahrenbulletin des Bundes auf der Alpennordseite bis mindestens Donnerstag, dem 16. Juli dauern. Auf der Alpensüdseite hält sie bis mindestens Freitag, den 17. Juli an.

Zwischen (heute) Freitag und (morgen) Samstag sorge jedoch eine "leichte Anfeuchtung der Luftmasse" für eine Zunahme der Gewitteraktivität, hiess es in dem am Freitagmorgen veröffentlichten Bulletin.

Ab Sonntag ströme wieder trockenere, stabilere Luft in die Schweiz und ab Montag noch heissere.

Der Bund rechnet mit Temperaturen von 31 bis 35 Grad auf der Alpennordseite. Lokal sind Temperaturen bis 38 Grad möglich. Auf der Alpensüdseite sind 31 bis 34 Grad zu erwarten. Die Tiefstwerte werden nördlich sowie südlich der Alpen zwischen 16 und 23 Grad liegen, in städtischen Gebieten allerdings um einige Grad höher.

Gewitter sind am Freitagnachmittag und am Samstag vor allem in der Genferseeregion, im Wallis, im Berner Oberland und auf der Alpensüdseite möglich.

Unterschiedlich grosse Waldbrandgefahr

Waldbrandgefahr herrscht laut dem Naturgefahrenportal des Bundes in der ganzen Schweiz. In Teilen des Kantons Graubünden befindet sich die Gefahr auf der Stufe mässig, in allen anderen Gebieten ist sie erheblich, gross oder sehr gross. Letzteres gilt für Teile des Kantons Wallis und des Kantons Graubünden.

Von der Trockenheit geht laut diesem Portal auf der gesamten Alpennordseite eine grosse Gefahr aus. Das bedeutet, dass es an zahlreichen Orten zu Einschränkungen der Wassernutzung kommen kann. Zahlreiche Gemeinden in der Schweiz haben denn auch schon zum Wassersparen aufgerufen.

Von der Hitze geht laut dem Naturgefahrenportal des Bundes derzeit in weiten Teilen der Alpennordseite, dem Wallis und dem Tessin eine erhebliche Gefahr aus. Das bedeutet, dass ein erhebliches Risiko für Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein besteht.

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