/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Mittwoch, 05. August 2026

Hochaktiver Vulkan in Guatemala erneut ausgebrochen

Wieder hat der als hochaktiv geltende Feuervulkan in Guatemala Anwohner in Alarm. Rund 1400 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Der Vulkan rund 40 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt spuckt eine Säule aus Asche, Gasen und Lavafragmenten aus, die vier bis fünf Kilometer hoch in den Himmel steigt, wie der nationale Katastrophenschutz Conred in einem Post auf der Plattform X mitteilte. Für drei Verwaltungsbezirke wurde die höchste Alarmstufe rot ausgerufen.

Erste Dörfer nahe dem Vulkan in dem mittelamerikanischen Land mussten evakuiert werden. Mehr als 1400 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, sagte die Leiterin von Conred, Claudinne Ogaldes. Anwohner suchten Schutz in Notunterkünften. Der Schulunterricht wurde abgesagt. Von dem Ausbruch betroffen sind laut Urízar rund 29'000 Menschen in verschiedenen Ortschaften - etwa durch den Ascheregen.

Die Aschewolken dehnen sich aktuell etwa 120 Kilometer in westlicher und nordwestlicher Richtung aus und könnten den Flugverkehr in den Verwaltungsbezirken Chimaltenango und Suchitepéquez beeinträchtigen. Die höchste Alarmstufe gilt für diese beiden Regionen sowie für Escuintla. Conred rief die Bevölkerung auf, sich nicht diesem Vulkan oder den Schluchten zu nähern, die sich an seiner südöstlichen Flanke befinden. Heisse Ströme aus Gas, Asche und Gesteinsbrocken, die sogenannten pyroklastischen Ströme, fliessen die Hänge des Vulkans hinunter.

Das Institut für Seismologie und Vulkanologie betonte in einem Post auf X, dass der Vulkan sich derzeit in seiner "intensivsten Phase" befinde und Vorsichtsmassnahmen für die Orte im Umkreis von zehn Kilometern getroffen werden sollten.

Berichte: Schaulustige auf Nachbarvulkan

Medienberichten zufolge sollen sich Touristinnen und Touristen trotz eines Aufstiegsverbots auf den nahe gelegenen Vulkan Acatenango begeben haben, um von dort aus die Aktivität des Feuerbergs zu beobachten und Videos davon in sozialen Medien wie TikTok zu posten. Der Zugang zum Vulkan wurde später gesperrt, um das Leben der Menschen zu schützen und Risikosituationen zu vermeiden, wie die Nationale Zivilpolizei auf X mitteilte.

Der knapp 3800 Meter hohe Feuervulkan liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der seismisch aktivsten Zone der Erde, die Länder von Asien bis Lateinamerika umspannt. Er ist zudem einer der aktivsten Vulkane Mittelamerikas. Im vergangenen Jahr gab es zwei grössere Ausbrüche. Bei einer heftigen Eruption im Jahr 2018 kamen rund 200 Menschen ums Leben.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.