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HSG-Studie testet Zustimmung zu fiktivem St. Galler Windpark
Mit einer Studie der Universität St. Gallen ist die Akzeptanz eines Windprojekts am Rand der Stadt St. Gallen erhoben worden. Die Zustimmung fiel deutlich aus. Die stärkeren Emotionen gab es aber bei den Gegnerinnen und Gegnern.
Auf dem Stadthügel beim Wildpark Peter und Paul hatten Forschende des "Institute of Responsible Innovation, Sustainability and Energy" der HSG ein fiktives Windparkprojekt platziert. In einer repräsentativen Umfrage erhoben sie dazu die Haltung der Bevölkerung.
Am Montag wurden die Ergebnisse vorgestellt. Danach hätten sich 75,4 Prozent der Befragten aus der Region St. Gallen bei einer Abstimmung für ein Ja oder eher für ein Ja entschieden. Daraus schliessen die Forschenden, dass die Grundhaltung der Bevölkerung zur Windenergie mehrheitlich positiv ist.
Die kleine Gruppe entschiedener Gegnerinnen und Gegner sei aber "emotional besonders stark aktiviert". Eine weitere Erkenntnis: Einzelne Projektmerkmale könnten die Akzeptanz erhöhen, und zwar stärker als finanzielle Anreize. Danach spielt es eine Rolle, dass die Windturbinen in Dänemark hergestellt werden - statt in den USA oder China.

















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