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Hunderte Menschen demonstrieren in Freiburg für den Klimaschutz
Mehrere hundert Menschen haben am Sonntag in Freiburg für eine konsequentere Klimapolitik demonstriert. Die Kundgebung war Teil einer nationalen Bewegung, die am Samstag bereits Tausende auf die Westschweizer Strassen zog.
Am Zielpunkt der Kundgebung - dem Rathaus - zählte die Kantonspolizei Freiburg rund 1500 Demonstrierende, wie sie auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Die Organisatorinnen und Organisatoren der "Coalition écologiste Fribourg" wiederum schrieben in einem Communiqué von 2000 Teilnehmenden. Ihnen zufolge war es die grösste Klimademonstration im Kanton Freiburg seit den Klimastreiks der Jahre 2019 und 2020.
Die Demonstrierenden forderten insbesondere die Einhaltung des kantonalen Klimagesetzes. Das 2023 verabschiedete Gesetz verpflichtet den Kanton Freiburg, seine Treibhausgasemissionen bis 2030 zu halbieren. "Zwar wurden bereits einige Ergebnisse erzielt, doch es sind noch erhebliche Anstrengungen erforderlich", schrieb die Koalition.
Bereits am Samstag waren in der Romandie mehrere tausend Menschen im Zeichen des vergangenen Hitzesommers auf die Strasse gegangen, um griffige Klima-Massnahmen zu fordern. In Lausanne demonstrierten Polizeiangaben zufolge rund 12'000 Menschen. In Genf nahmen gemäss den Organisatorinnen und Organisatoren rund 7000 Menschen an der Kundgebung teil, die Polizei sprach von 3000 Teilnehmenden.
Zu den Kundgebungen unter dem Motto "Keine 50-Grad-Sommer!" aufgerufen hatten mehr als hundert Organisationen und Parteien. Der Sommer 2026 müsse als Weckruf dienen, machten sie geltend. Sie forderten Klima-Anpassungsmassnahmen und die Senkung des CO2-Ausstosses. In mehreren Schweizer Städten finden am 2. Oktober ähnliche Kundgebungen statt.
















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