/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Dienstag, 21. Juli 2026

Huthi-Miliz: Sechs Schiffe zur Umkehr gezwungen

Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat eigenen Angaben zufolge sechs Schiffe in der Region im Rahmen ihrer verkündeten "Blockade" zur Umkehr gezwungen. Das berichtete die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba unter Berufung auf deren Militärkreise. Innerhalb von 24 Stunden seien sechs Schiffe nach Warnungen der Huthi umgekehrt, berichtete Saba. Eine unabhängige Bestätigung dafür gab es zunächst nicht.

Saba berichtete auch nicht, wo genau die Schiffe mutmasslich umkehrten. Jemen-Experten zufolge verbreitete die Miliz über Funk zuletzt aber eine entsprechende Warnung an Schiffe. Auch das von den Huthi kontrollierte Zentrum für humanitäre Einsätze in Sanaa teilte mit, Schiffsbesitzer und -betreiber seien aufgefordert worden, ihre Bewegungen vorab zu koordinieren, um die "Sicherheit der Fahrten" zu gewährleisten.

US-Präsident Donald Trump sagte in Washington, dass es in der Region bisher keine Blockade der Miliz gegeben habe. "Wir haben länger nicht von ihnen gehört", sagte Trump am späten Vormittag (US-Ortszeit) während eines Treffens mit Libanons Präsident Joseph Aoun im Weissen Haus. "Wenn es passiert, werden wir uns um die Sache kümmern." Die USA seien zuvor schon "energisch" gegen die Huthi vorgegangen, sagte Trump mit Verweis auf US-Luftangriffe im Jemen im vergangenen Jahr.

Mögliche Angriffe in Meerenge Bab al-Mandab

Die Huthi hatten am Montag eine "Blockade" für saudische Schiffe angekündigt - rund eine Woche nach einer neuen Konfrontation mit dem Nachbarland, mit dem die Miliz seit mehr als zehn Jahren Krieg führt. Für Saudi-Arabien gelte ab sofort ein "Verbot der Schifffahrt", sagte Huthi-Militärsprecher Jahja Sari. Er sagte dabei nicht, in welchen Gewässern das Verbot gelten soll. Die Huthi hatten zuvor bereits eine "komplette Blockade" der Seefahrt für Israel angekündigt, woraufhin es zu mehreren Zwischenfällen kam.

Die Huthi kontrollieren im Jemen vor allem den Norden und weite Teile der westlichen Küste am Roten Meer. Von hier aus können sie mit ihrem Arsenal aus Raketen, Drohnen und Marschflugkörpern auch Schiffe in der Meerenge Bab al-Mandab angreifen, die zusammen mit der Strasse von Hormus zu den wichtigsten Seewegen weltweit zählt.

Wegen der faktischen Blockade der Strasse von Hormus exportiert Saudi-Arabien einen grossen Teil seines Öls derzeit über eine Pipeline aus dem Osten zum Hafen Janbu am Roten Meer. Seit 2023 hatten die Huthi mit Angriffen im Roten Meer - seinerzeit im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg - den Welthandel bereits massiv beeinträchtigt.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.