/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Dienstag, 01. September 2026

IAEA: 73 Tonnen Uran aus Assad-Ära in Syrien sichergestellt

UN-Atomwächter haben in Syrien grosse Mengen an lange geheimgehaltenen Uran-Beständen aus der Regierungszeit des früheren Präsidenten Baschar al-Assad sichergestellt. Wie IAEA-Chef Rafael Grossi in einem nicht öffentlichen Bericht in Wien festhielt, handelte es sich um 73 Tonnen, davon rund 55 Tonnen Brennstäbe für ein geheimes Reaktorprojekt.

Der Bericht enthielt die erste detaillierte Auflistung des Nuklearmaterials, nachdem Grossi und der syrische Aussenminister Asaad al-Schaibani in Damaskus die Existenz der Uran-Bestände vor zwei Wochen bekanntgegeben hatten.

Das Material sei in den vergangenen Tagen von IAEA-Fachleuten überprüft und gesichert worden und stehe nun unter Beobachtung der IAEA. Grossi hatte in Damaskus davor gewarnt, dass das Uran missbräuchlich verwendet werden könnte.

Israel hatte 2007 die Baustelle für einen mutmasslichen Kernreaktor in Syrien angegriffen und zerstört, um zu verhindern, dass das Land damit Atomwaffen herstellen kann. Die IAEA war bereits 2011 in einem Untersuchungsbericht zum Schluss gekommen, dass es sich um einen geheimen Reaktor gehandelt habe, der Ähnlichkeiten mit einem Reaktor im Atomwaffen-Staat Nordkorea aufweise.

Drei geheime Atom-Standorte

Wegen des Widerstands der Assad-Regierung und wegen des Bürgerkriegs konnte die IAEA den geheimen Aktivitäten jedoch nicht vor Ort auf den Grund gehen. Die frühere syrische Regierung habe den Reaktor, eine Fabrik für nuklearen Brennstoff und eine Lagerstätte für Atommaterial vor der IAEA verborgen, hiess es in Grossis neuem Bericht.

Nach dem Sturz von Assad Ende 2024 war wieder Bewegung in die Untersuchung gekommen. Grossi dankte der aktuellen syrischen Regierung für ihre "Transparenz und Zusammenarbeit".

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.