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Keystone-SDA | Dienstag, 31. März 2026

Im Winter sind bisher 15 Menschen in Lawinen umgekommen

In diesem Winter sind in den Schweizer Bergen deutlich mehr Personen von Lawinen verschüttet worden als normalerweise. Die Zahl der Todesopfer lag per Ende März mit 15 Personen jedoch fast im langjährigen Durchschnitt.

Bis Ende März wurden in diesem Winter 244 Personen bei 171 Lawinenniedergängen erfasst, heisst es in einem am Dienstag veröffentlichten Winterrückblick des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF. Diese Zahlen liegen deutlich über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre, der bei 182 erfassten Personen in 127 Unfällen liegt.

15 Menschen kamen ums Leben. Keine der verschütteten Peronen befand sich auf Skipisten. Neun wurden im Tourengelände erfasst, sechs im Variantengelände, wie der Internetseite des SLF zu entnehmen ist. Der Durchschnitt der letzten zehn Jahre bis Ende März beträgt 14 Todesopfer.

Winter mit "Altschneeproblem"

Ein sogenanntes Altschneeproblem habe den Winter 2025/26 im gesamten Alpenraum geprägt. Nach einem frühen Wintereinbruch Ende November sei das Wetter bis in den Januar trocken und sonnig geblieben. Die dadurch entstandene dünne Schneedecke habe sich stark umgewandelt und eine sehr schwache, instabile Basis gebildet.

Winter mit einem ausgeprägten Altschneeproblem gelten laut dem SLF als besonders unfallträchtg. Die Gefahr sei selbst für Experten im Gelände oft nicht einfach zu erkennen. Zudem seien Lawinen, die in tiefen Schichten der Schneedecke anbrechen, meist gefährlich gross.

Besonders betroffen von dieser Situation waren das Wallis, das Tessin und Graubünden.

Klimatologisch war der Winter 2025/26 wie bereits der Vorwinter zu warm und von stark unterdurchschnittlichen Schneehöhen geprägt. Die Neuschneesummen erreichten schweizweit nur 50 bis 75 Prozent des langjährigen Mittelwertes. Am grössten war das Schneedefizit im Osten der Schweiz.

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