Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Importe von Dopingmitteln und Ethikverstösse nehmen zu
Mehr Importe von Dopingmitteln, mehr Meldungen gegen Ethikverstösse: Swiss Sport Integrity steht 2025 unter Druck, wie aus dem Jahresbericht hervorgeht.
Nachdem im Vorjahr die Zahl der Sicherstellungen von Dopingmitteln erstmals zurückging, stieg sie im Berichtsjahr wieder deutlich an: Insgesamt wurden 1282 Beschlagnahmungen verzeichnet. Besonders im Fokus standen als Wundermittel beworbene Produkte wie SARMs und Ibutamoren. Diese Substanzen gelten im Fitnessbereich als leistungssteigernd, da sie den Muskelaufbau fördern oder die Ausschüttung von Wachstumshormonen anregen.
Solche Mittel wurden häufig als vermeintliche Alleskönner vermarktet. Parallel dazu nahm auch die Zahl der ausgesprochenen Dopingsperren zu. Insgesamt wurden 30 Verstösse gegen die Anti-Doping-Bestimmungen aufgedeckt.
Auch bei den Ethikverstössen stieg der Druck spürbar. Die unabhängige Meldestelle registrierte 501 Hinweise und damit über ein Fünftel mehr als im Vorjahr.
Die Zahl der im eigenen Kontrollprogramm durchgeführten Dopingkontrollen legte im Vergleich zur Vorjahresperiode leicht zu. Insgesamt wurden bei 2623 Kontrollen 3621 Proben erhoben. Im zweiten Halbjahr richteten die Verantwortlichen den Fokus verstärkt auf Athletinnen und Athleten, die sich potenziell für die Olympischen Winterspiele 2026 qualifizieren konnten.
















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