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Iran ruft zu Dialog im Jemen-Konflikt auf
Angesichts einer Eskalation zwischen Saudi-Arabien und der von Teheran unterstützten Huthi-Miliz im Jemen hat der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi zum Dialog aufgerufen. Es gebe keine militärische Lösung in dem Konflikt, vielmehr müsse dieser durch Dialog zwischen Saudi-Arabien, Jemen und anderen Ländern in der Region gelöst werden, sagte Araghtschi in einem Interview mit der staatlichen Tageszeitung "Iran".
Obwohl der Iran die Huthi-Miliz unterstützt, behauptete Araghtschi, die Probleme im Jemen seien nicht seinem Land anzulasten, sondern wurzelten in alten regionalen Konflikten.
Die gegenseitigen Angriffe zwischen der Huthi-Miliz und Saudi-Arabien schüren die Sorge vor einer weiteren Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten, der die Region seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran im Februar erfasst hat.
Angriffe im Roten Meer
Die Huthi hatten diese Woche eine "Blockade" der Seefahrt für Saudi-Arabien erklärt. Am Donnerstag reklamierten sie Angriffe auf zwei saudische Öltanker für sich. Auch am Freitag gab es einen Angriff auf ein unter saudischer Flagge fahrendes Schiff.
Durch das Rote Meer und die wichtige Meerenge Bab al-Mandab vor Jemens Küste führt der Seeweg von Asien über den Suezkanal nach Europa. Während die Strasse von Hormus im Osten der Arabischen Halbinsel liegt, wo es im Iran-Krieg wiederholt zu Angriffen auf Öltanker und andere Handelsschiffe kommt, liegt Bab al-Mandab ("Tor der Tränen" oder "Tor der Klagen") im Westen der Halbinsel.
Die Huthi hatten den Welthandel mit Angriffen auf Schiffe im Roten Meer ab 2023 bereits massiv beeinträchtigt. Die Miliz kontrolliert vor allem den Norden und weite Gebiete im Westen des Landes samt der dort liegenden Küsten am Roten Meer.

















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