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Keystone-SDA | Dienstag, 31. März 2026

Irans Aktion vor den Augen von Gianni Infantino

Vor den Augen von FIFA-Präsident Gianni Infantino haben iranische Nationalspieler vor einem Testspiel Bilder gezeigt, die im Krieg getötete Kinder zeigen sollen.

Bei der Nationalhymne vor der Partie im türkischen Antalya gegen Costa Rica hielten die Fussballer und Funktionäre die Bilder in den Händen. Die darauf zu sehenden Kinder sollen bei einem Angriff der USA und Israels auf den Iran ihr Leben verloren haben. Bereits am Freitag hatten die Spieler ihr Testspiel gegen Nigeria (1:2) für eine ähnliche Aktion genutzt.

Gegen Costa Rica siegte der Iran mit 5:0. Das Spiel war eigentlich als Test für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada eingeplant. Ob der Iran an dem Turnier im Sommer aber tatsächlich teilnimmt, ist wegen des Krieges noch unklar. Infantino, der das Spiel auf der Tribüne verfolgte, hatte zuletzt drauf gedrängt.

Angesichts des Krieges möchte der Iran seine drei Vorrundenpartien nicht - wie bislang geplant - in den USA austragen, sondern in Mexiko. Infantino meinte allerdings gegenüber der Nachrichtenagentur AFP: "Die Spiele werden dort stattfinden, wo sie vorgesehen sind." Die WM-Teilnahme des Irans bekräftigte der Schweizer in Antalya.

Irans Verbandschef Mehdi Tadsch hatte vor rund anderthalb Wochen laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna einen Boykott der USA, nicht aber der WM angekündigt, ohne dies näher zu erläutern. Für die Endrunde (11. Juni bis 19. Juli) wurde der Iran in eine Vorrundengruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten gelost.

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