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Janik Riebli in Lahti um 7 Hundertstel auf Platz 4 verwiesen
Der Langläufer Janik Riebli verpasst als Vierter im Skating-Sprint von Lahti das Weltcup-Podest nur um sieben Hundertstel. Das sind die weiteren Wintersport-Fakten vom Samstag.
Auf der Zielgeraden wurde der Obwaldner noch vom Franzosen Jules Chappaz abgefangen. Vorne waren die Norweger Johannes Hösflot Klaebo und Lars Heggen enteilt. Es wäre für den Skating-Spezialist der dritte Weltcup-Podestplatz als Sprinter gewesen.
Auch Valerio Grond stand im Final. Er hielt sich wie in den Runden zuvor etwas zurück, um dann in der Abfahrt zum Ziel mit Schuss an den Konkurrenten vorbei zu ziehen. Im Endlauf klappte diese Taktik nicht, Grond wurde Sechster. Der Bündner stand wie Riebli zum dritten Mal in dieser Saison im Final eines Weltcup-Sprints.
Nadja Kälin erstmals in den Sprint-Halbfinals
Langlauf. - Nadja Kälin überrascht weiterhin. Die zweifache Medaillengewinnerin der Olympischen Spiele stand in Lahti im Skating-Sprint erstmals in den Halbfinals. In der Vorschluss-Runde des Skating-Rennens wurde die Frau aus dem Engadin allerdings in der Zielkurve eingeklemmt und konnte nicht wie erhofft auf der Innenbahn ihre Endschnelligkeit unter Beweis stellen.
Nadine Fähndrich, Anja Weber und Alina Meier, die in der Qualifikation allesamt schneller unterwegs gewesen waren, blieben in den Viertelfinals hängen. Somit hat Nadine Fähndrich ihre Chancen auf den Gewinn der kleinen Kristallkugel arg limitiert. Den Sieg holte sich die Weltmeisterin Jonna Sundling vor der Olympiasiegerin Linn Svahn.
Dario Caviezel wird Vierter
Snowboard. - Der Alpin-Snowboarder Dario Caviezel belegte im Parallelslalom im tschechischen Spindlermühle Platz 4. Der Bündner war im Halbfinal am späteren Sieger Maurizio Bormolini gescheitert, im kleinen Final war mit Mirko Felicetti ein anderer Italiener schneller. Bei den Frauen sorgte Julie Zogg mit dem Vorstoss in die Viertelfinals für das beste Schweizer Resultat.
Rang 12 für Deschwanden
Skispringen. Der Luzerner Gregor Deschwanden musste sich im zweiten Weltcup-Springen in Lahti mit dem 12. Platz begnügen. Am Tag zuvor, als allerdings nur ein Durchgang durchgeführt wurde, hatte der Olympia-Dritte von Predazzo von der Normalschanze als Vierter das Podest lediglich um 0,5 Punkte verpasst. Mit Juri Kesseli (30.) schaffte ein zweiter Schweizer den Sprung in den Finaldurchgang. Den Sieg sicherte sich der Österreicher Daniel Tschofenig, für den es der zehnte Triumph im Weltcup im Einzel war. Er siegt vor dem Slowenen Domen Prevc, der bereits zuvor als Gewinner des Gesamtweltcups feststand.
Lea Meier in den Top 20
Biathlon. - Lea Meier klassierte sich in Kontiolahti im Massenstart der Top 30 im 19. Rang. Die einzige Schweizerin im Feld war bis zur Rennhälfte sehr gut im Rennen. Beim ersten Stehend-Anschlag blieben jedoch drei Scheiben stehen. Das Rennen über 12,5 km gewann die Französin Julia Simon. Die Schweizer Männer-Staffel in der Besetzung Sebastian Stalder, Niklas Hartweg, Jeremy Finello und Dajan Danuser kam nicht über den enttäuschenden 14. Platz hinaus. Den Sieg sicherte sich Norwegen.
















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