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Jil Teichmann schlägt Ludmila Samsonowa
Zwei Schweizerinnen gelingen Überraschungen in Roland-Garros. Jil Teichmann (WTA 170) und Susan Bandecchi (WTA 215) erreichen die 2. Runde.
Sowohl Teichmann wie Bandecchi setzten sich gegen gesetzte Spielerinnen durch. Jil Teichmann, letzte Woche Halbfinalistin in Rabat, besiegte Ludmila Samsonowa (WTA 20), einst die Nummer 12 der Welt, mit 6:4, 6:4. Susan Bandecchi, die 27-jährige Tessinerin, die sich erstmals für ein Grand-Slam-Turnier qualifiziert hatte, eliminierte die als Nummer 31 gesetzte Spanierin Cristina Bucsa mit 6:4, 2:6, 6:4. Beide treffen in der 2. Runde auf ungesetzte Gegnerinnen: Teichmann am Mittwoch auf die Polin Magdalena Frech; Bandecchi am Donnerstag auf die seit einem Jahr für Australien spielende Daria Kasatkina, die vor vier Jahren in der Weltrangliste Platz 8 belegte.
Der grösste Sieg
Susan Bandecchi feierte mit Abstand den grössten Sieg ihrer Karriere - und nutzte die Gunst der Stunde. Nachdem sie im zwölften Anlauf endlich die Qualifikation für ein Grand-Slam-Turnier geschafft hatte, erhielt sie mit Bucsa eine Gegnerin zugelost, die sich in einer Krise befindet. Bucsa gewann die letzten zwei Jahre (!) auf Sand kein Einzel mehr. Bandecchi besiegte erstmals eine Top-70-Spielerin und überstand erst zum zweiten Mal an einem Tour-Event die Startrunde - vier Jahre nach einem Sieg in Lausanne über Oceane Dodin.
Auch Jil Teichmanns Sieg über Samsonowa erfolgte nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Samsonowa gewann diese Saison erst drei Partien auf der WTA-Tour und spielt ganz und gar nicht wie eine Top-20-Spielerin. Im Juli muss sie die Punkte für die Halbfinalqualifikation 2025 in Wimbledon ersetzen; der Russin droht im Ranking ein tiefer Fall.
Teichmanns zweiter Streich
Jil Teichmann hat alle bisherigen drei Duelle gegen Samsonowa gewonnen. Und die Bielerin gewann erst zum zweiten Mal (vier Jahre nach dem Sieg über Viktoria Asarenka in Paris) an einem Major-Turnier gegen eine gesetzte Gegnerin.
















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