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Wirtschaft
Keystone-SDA | Mittwoch, 14. Januar 2026

Julius Bär-COO und früherer Interims-CEO Nic Dreckmann tritt ab

Bei der Privatbank Julius Bär kommt es zu einem prominenten Abgang in der Geschäftsleitung. Der Chief Operating Officer (COO) und zwischenzeitliche Interims-CEO Nic Dreckmann verlässt die Bank. Mit Jean Nabaa hat Julius Bär einen Nachfolger ernannt.

Dreckmann werde am 13. April 2026 im gegenseitigen Einvernehmen von seinen Ämtern als COO und stellvertretender CEO bei Julius Bär zurücktreten, teilte die Vermögensverwaltungsbank am Mittwoch mit. Er werde die Bank nach einer geordneten Übergabe im Sommer 2026 verlassen, um neue Herausforderungen ausserhalb der Gruppe anzunehmen.

Jean Nabaa wird die Nachfolge als COO im April gleichzeitig mit dem Rücktritt von Dreckmann antreten. Er stösst von der HSBC zu Julius Bär. Bei der britischen Grossbank war er laut den Angaben zuletzt als COO International Wealth and Premier Banking und als COO Global Private Banking tätig. Nabaa ist Schweizer Staatsbürger und hat seine Karriere bei McKinsey in der Schweiz begonnen.

Nic Dreckmann war laut der Mitteilung während über zwei Jahrzehnten bei Julius Bär beschäftigt. Er hatte im Februar 2024 die Leitung der Bank als CEO ad interim übernommen, als der damalige Julius-Bär-Chef Philipp Rickenbacher wegen der hohen Kreditvergabe an den angeschlagenen Immobilienkonzern Signa abtreten musste. Nach der Übernahme des CEO-Amts durch Stefan Bollinger trat er wieder ins zweite Glied.

Wie Julius Bär weiter mitteilte, schafft die Bank zudem eine neue Funktion Group Communications. Geleitet wird diese von Cindy Leggett-Flynn, die im laufenden Monat zu Julius Bär stösst und direkt an den CEO berichten wird. Die US-Amerikanerin war zuletzt bei der Credit Suisse tätig, wo sie während der Phase der Übernahme durch die UBS die Rolle der Global Head Communications inne hatte.

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