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Kanadierin Oldham schnappt Gu in Abwesenheit von Gremaud Gold weg
Megan Oldham schnappt Eileen Gu im Big Air der Freeskierinnen in Abwesenheit von Mathilde Gremaud Olympia-Gold weg. Die Kanadierin gewinnt vor Gu und der Italienerin Flora Tabanelli.
Oldham, vor vier Jahren Peking unglückliche Vierte, siegte bei schwierigen Bedingungen in Livigno hauchdünn. Die 180,75 Punkte der 24-Jährigen für die besten zwei Sprünge waren 1,75 mehr als das Total von Gu und 2,5 mehr, als Tabanelli für die Flugshow an ihren Heimspielen bekam.
Der Final ging ohne die Schweizer Gold-Anwärterin Mathilde Gremaud über die Bühne. Die Freiburgerin stürzte im Probedurchgang und konnte wegen einer Verletzung an der Hüfte nicht antreten.
Gremaud hätte eine Woche nach ihrem Olympia-Triumph im Slopestyle, dem zweiten nach 2022 in Peking, Schweizer Sportgeschichte schreiben können. Mit einem Sieg im Big Air wäre die 26-Jährige die zweite Schweizerin mit drei Olympiasiegen geworden neben Vreni Schneider.
Auch Anouk Andraska, die sich am Samstag ebenfalls für den Final der besten zwölf qualifiziert hatte, trat nach einem Trainingssturz nicht an. Die 22-jährige Zürcherin verletzte sich am Handgelenk.
Von schweren Verletzungen blieben Gremaud und Andraska gemäss dem Schweizer Nationaltrainer Dominik Furrer verschont.
















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