Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Im Sarganserland bleibt das Feuerverbot in Waldesnähe
Im Sarganserland ist es auch weiterhin verboten, in Waldesnähe offenes Feuer zu entfachen. Das teilen die Gemeinden am Dienstag mit. In anderen Kantonsgebieten wird die Bestimmung am Mittwoch gelockert.
Nachdem das absolute Feuerverbot bereits am 22. August aufgehoben worden war, galt noch ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Nun wird diese Einschränkung in Teilen des Kantons St. Gallen zurückgenommen. Das teilte der Kanton am Dienstag mit. Im Sarganserland bleiben die bisherigen Weisungen allerdings bestehen. Denn die Sarganserländer Gemeinden halten gemäss einer gemeinsamen Mitteilung an ihrem Feuerverbot vom 24. Juni 2026 fest. Dies «aufgrund der gesamthaft geringen Niederschlagsmenge und der weiterhin anhaltenden Trockenheit», wie es in der Mitteilung heisst.
Damit bleibt im Sarganserland das «Verbot für das Entzünden von Feuern im Wald und in Waldesnähe sowie das Wegwerfen von brennenden Streichhölzern und Raucherwaren» bis auf Widerruf bestehen. Die Situation werde zusammen mit dem Kantonsforstamt der Waldregion 3 regelmässig beurteilt. «Bei dieser Gelegenheit bedanken sich alle Sarganserländer Gemeinderäte bei der Bevölkerung für die bisherige und kommende konsequente Einhaltung», heisst es in der Mitteilung abschliessend.
Betretungsverbot in Seez-Abschnitt bleibt
Angespannt bleibt im Kanton weiterhin die hydrologische Situation. Die unteren Bodenschichten seien weiterhin trocken und die Grundwasserstände lägen flächendeckend sehr tief. In den Fliessgewässern werden seit Wochen zu geringe Abflussmengen registriert, teilt der Kanton mit. Die Wetterprognosen für die kommenden Tage deuteten zudem kaum auf Niederschläge hin. Das Betretungsverbot in einigen Gewässerabschnitten – davon sind auch die Seez von Flums bis Walenstadt und der Berschnerbach in Walenstadt betroffen – sowie das Verbot von Gewässerentnahmen gelten deshalb weiterhin.
Damit sich die Situation ändere, brauche es «starke, flächendeckende Niederschläge über mehrere Tage und Wochen».

















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