Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Schollberg soll zur Deponie werden
Der Kanton St.Gallen will vermehrt Gestein im Schollberg abbauen und leicht belastetes Aushubmaterial darin deponieren, wofür ein kantonaler Sondernutzungsplan erforderlich ist. Die Bevölkerung soll in einem Mitwirkungsverfahren zu Wort kommen.
Im Steinbruch Schollberg bahnt sich Grosses an. Der Kanton sieht dort nämlich noch mehr Potenzial und möchte vermehrt unterirdisch Gestein abbauen und auch eine Deponie für «leicht belastetes Aushubmaterial» soll entstehen. Dies teilen die Gemeinde Sargans und die Staatskanzlei am Donnerstagmorgen mit. Ein Vorhaben, das Wellen schlagen dürfte und auch deshalb öffentlich diskutiert werden soll.
Weil es sich um ein Projekt von überregionaler Bedeutung handelt, übernimmt neu der Kanton das Ruder. Denn wie sich im Rahmen eines Rekursverfahrens zu einer anderen Deponie gezeigt habe, müsse bei Abbaustellen und Deponien von überregionaler Bedeutung aus rechtlichen Gründen anstelle des kommunalen ein kantonales Verfahren durchgeführt werden.
Dabei soll auch die Bevölkerung mitreden dürfen: Am 9. Februar (in Trübbach) und am 10. Februar (in Sargans) wird sie auf Informationsveranstaltungen über das geplante Vorhaben informiert. An verschiedenen Informationsständen stehen dort Fachleute des Kantons sowie Vertreter der KIBAG Baustoffe Schollberg AG Rede und Antwort.
Zum Projekt können Interessierte von Mittwoch, 11. Februar 2026, bis Dienstag, 31. März 2026, auf der kantonalen Mitwirkungsplattform ihre Anregungen und Rückmeldungen einbringen. (sl)
Mehr dazu in der morgigen Printausgabe
















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