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Kantone müssen Schweinezuchtbetriebe wegen Lungenkrankheit räumen
Die Schweinebestände in 20 Zuchtbetrieben aus sechs Kantonen müssen wegen einer letzte Woche bekannt gewordenen Lungenkrankheit vollständig geräumt werden. Im Kanton Luzern wurde der Erreger bislang in elf Betrieben nachgewiesen.
Betroffen sind laut Mitteilung des Luzerner Veterinärdienstes insgesamt 20 Zuchtbetriebe in den Kantonen Bern, Luzern, Solothurn, Schwyz, Thurgau und Waadt sowie 40 Mastbetriebe in 14 Kantonen. Rund 1500 Zuchtschweine und deren Ferkel seien von den angeordneten Massnahmen betroffen, hiess es am Montag.
Die Tiere in den Zuchtbetrieben sollen, soweit möglich, geschlachtet werden, hiess es. Tiere, bei denen dies nicht möglich ist, werden "tierschutzkonform getötet". Eine teilweise Sanierung reiche nicht aus, um den Erreger sicher aus den betroffenen Beständen zu entfernen, teilten die Veterinärbehörden mit.
In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass in einem Verbund von Schweinezucht- und Mastbetrieben 60 Betriebe unter Quarantäne gestellt worden waren.

















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